Gemeinsam für Menschen mit Demenz in Schleswig-Holstein

Krankenhaus und Demenz

Wir unterstützen Sie gerne bei der Umsetzung des Themas Demenz im Krankenhaus.

Wir bieten Ihnen u.a. folgendes an:

  • Organisation und Moderation von Klausurtagungen nach Absprache und Bedarf
  • Durchführung von Workshops zu u.a. folgenden Themen: Lebenswelt Demenz, Herauforderndes Verhalten, Ernährung, Bauen & Milieugestaltung, Technik & Digitales
  • Bereitstellung und Durchführung des „Demenzparcours – hands on dementia“ und des Alterssimulationsanzuges GERT (GERonTologischer Simulator)
  • Bilderausstellung DeMensch mit 25 Cartoons von Peter Gaymann oder Fotoausstellungen (Verleihbedingungen und Infos)
  • Demenzpartner Schulung mit Urkunde und Anstecker
  • Pocketcard Demenz / Delir
  • Unterstützung bei der Vor- und Nachbereitung

Menschen mit Demenz sind im Krankenhaus auf vielerlei Unterstützung angewiesen.

Unser digitaler Demenzwegweiser-SH hilft Ihnen, Ansprechpartner und Informationen zum Thema Krankenhausaufenthalt mit Demenz in Schleswig-Holstein zu finden. Während wir unter Diagnostik eine Auflistung von Gedächtnissprechstunden in Schleswig-Holstein und Hamburg aufgeführt haben, die größtenteils in Kliniken angesiedelt sind. Geht es hier um besondere Angebote und Zugehensweisen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in den Krankenhäusern in Schleswig-Holstein und darüber hinaus.

Bitte wählen Sie Ihren gewünschten Kreis:

Flensburg

Malteser Krankenhaus, St. Franziskus-Hospital – Klinik für Geriatrie und Frührehabilitation
Waldstr. 17, 24939 Flensburg, www.malteser-franziskus.de

Station Silvia – Spezialbereich für geriatrische Patienten mit Begleitdiagnose Demenz
Die Station umfasst 10 Betten in einem abgetrennten und nach Farb-und Lichtkonzept gestalteten Bereich zur Betreuung stationär behandlungsbedürftiger Patienten mit leichter bis mittelschwerer Demenzerkrankung. Ein multiprofessionelles Team aus geschulten Mitarbeitern der Pflege, Physio-und Ergotherapeuten, Ärzten, Alltagsbegleitern, Sozialarbeitern und Seelsorgern behandelt und begleitet die Patienten während des Krankenhausaufenthaltes.

Demenzdiagnostik in der geriatrischen Tagesklinik
Interdisziplinäre ambulante Demenzabklärung mittels internistisch-geriatrischer Untersuchung, zerebraler Bildgebung und laborchemischer Untersuchung, neuropsychologischer Diagnostik, ergotherapeutischer Beurteilung. Abschlussgespräch und Beratung ggf. zusätzlicher Sozialberatung.
Kontakt über geriatrische Tagesklinik 0461/816 2333

Kiel

Städtisches Krankenhaus Kiel
Chemnitzstraße 33, 24116 Kiel; www.krankenhaus-kiel.de

Schwerpunktstation für Patienten mit erhöhtem kognitiven Unterstützungsbedarf in der Klinik für Geriatrie

  • multiprofessionelles Team von Mitarbeitern aus der Pflege, Physio- und Ergotherapie, Logopädie sowie physikalischen Therapie, Kunst- und Musiktherapie, Ärzten, Neuropsychologen und Sozialdienst
  • geriatrische Krankenhaus- und Rehabilitationsbehandlung von Patienten mit Demenz/Delir/kognitivem Unterstützungsbedarf in einer ruhigen, herzlichen und wertschätzenden Atmosphäre innerhalb einer geschützten 14 Betten-Station (“Insel”)
  • ehrenamtlicher Begleitdienst durch „grüne Damen“ für demenzkranke Patienten
  • Zusammenarbeit mit Pflegetrainerin und externen Unterstützungsangeboten für demenzkranke Patienten und deren Angehörige
  • Möglichkeit der Aufnahme Angehöriger/Vertrauter in das Patientenzimmer

Lübeck

Krankenhaus Rotes Kreuz Lübeck – Geriatriezentrum – Geriatriezentrum
Spezialstation für Patienten mit kognitiven Einschränkungen
Marlistr. 10,
23566 Lübeck
Tel. 0451 / 98902170
kontakt@geriatrie-luebeck.de / www.geriatrie-luebeck.de

Krankenhaus Rotes Kreuz Lübeck – Geriatriezentrum
Rabenhorst 1,
23568 Lübeck
Tel. 0451 / 98902490
kontakt@geriatrie-luebeck.de / www.geriatrie-luebeck.de

• Das Krankenhaus Rotes Kreuz Lübeck – Geriatriezentrum – ist ein Fachkrankenhaus für Geriatrie. Das Haus liegt zentral in Lübeck im Stadtteil St.-Gertrud und verfügt über ansprechende 1 bis 3 Bettzimmer mit eigener Dusche, WC und Balkon. In der angeschlossenen Tagesklinik werden mobile Patienten tagsüber medizinisch und therapeutisch betreut. Im Mai 2010 wurde das Haus um einen modernen Erweiterungsbau im Rabenhorst in der Nähe des Lübecker Stadtparks erweitert und verfügt nun insgesamt über 144 stationäre Betten und 50 Plätze in der Tagesklinik.

• Für die ambulante Versorgung gibt es darüber hinaus eine Fachabteilung „Ambulante Geriatrische Rehabilitative Versorgung (AGRV)“ mit einem Volumen von 220 Fällen im Jahr. Das erklärte Hauptziel ist neben einer effizienteren Versorgung älterer Menschen vor allem die „Sicherung und / oder der Erhalt einer möglichst hohen Alltagskompetenz für geriatrische Patienten“. Hierzu werden Leistungen aus den Bereichen Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Physikalische Therapie, psychologische Betreuung angeboten.

• Seit 12/2014 haben wir eine speziell für kognitiv eingeschränkte Patienten konzipierte Station (Station E) auf der Patienten mit einer Demenz oder/und einem Delir in der Nebendiagnose versorgt werden können. Neben dem auf kognitiv eingeschränkte Patienten ausgerichteten therapeutischen Angebot und der räumlichen Gestaltung und Belegung der Station (Milieutherapie) besteht hier auch der Anspruch, die Diagnostik und Therapie der kognitiven Einschränkung im Fokus zu behalten. Hierzu gehört insbesondere auch eine psychologische Begutachtung und Betreuung.

Neumünster

FEK – Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster
Friesenstraße 11, 24534 Neumünster
Haus A, 3. Ebene, Spezialstation A30 für Patienten mit Demenz
Tel. 04321 / 4057650 (Station A30) oder 04321 / 4057021 (Kliniksekretariat)
www.friedrich-ebert-krankenhaus.de

Dithmarschen

Westküstenklinikum Heide
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Esmarchstr. 50,
25746 Heide
Ansprechpartnerin: Frau Klink oder Frau Osewald
Tel. 0481 / 7852033 oder 0481 / 7852036
mklink@wkk-hei.de oder mosewald@wkk-hei.de / www.westkuestenklinikum.de

Westküstenklinikum Brunsbüttel
Delbrückstraße 2,
25541 Brunsbüttel
Tel. 04852 / 9800 info@wkk-bru.de / www.westkuestenklinikum.de
• Voll- und teilstationäre geriatrische und frührehabilitative Behandlung

Herzogtum Lauenburg

Johanniter-Klinik für Geriatrie Geesthacht GmbH
Johannes-Ritter-Str. 100,
21502 Geesthacht
Tel. 04152 / 171430 oder 04152 / 1710
info@joga.johanniter.de / www.johanniter.de/einrichtungen/krankenhaus/startseite-248224

Die Klinik für Geriatrie verfügt über 73 stationäre Betten und 25 tagesklinische Plätze. Die Johanniter-Klinik und Tagesklinik für Geriatrie Geesthacht bietet eine frühzeitige und altersgerechte Untersuchung, Behandlung und geriatrische Rehabilitation, um eine dauerhafte Pflegebedürftigkeit zu vermeiden.

Zentrum für Alterstraumatologie des DRK Krankenhauses Mölln-Ratzeburg
DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg
Röpersberg 2,
23909 Ratzeburg
Tel. 04541 / 884251 oder 04541 / 8840
gehrke@drk-krankenhaus.de

Aufgrund des demographischen Wandels und der damit einhergehenden veränderten Altersstruktur der Bevölkerung bedarf es auch einer Anpassung der medizinischen Versorgung. Aus diesem Grund hat das DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg in Kooperation mit der nahegelegenen Klinik für Geriatrie ein Zentrum für Alterstraumatologie (ZAT) gegründet. Das Angebot richtet sich an Patienten über 65 Jahren mit mehreren Erkrankungen und Funktionsstörungen und einer aktuell bestehenden Erkrankung oder Verletzung des Bewegungsapparates.

Das Behandlungskonzept ist darauf ausgelegt, älteren Patienten eine möglichst zeitnahe Rückkehr in die häusliche und soziale Umgebung zu ermöglichen. Die individuelle Selbstständigkeit soll gefördert und eine Pflegebedürftigkeit nach Möglichkeit vermieden werden. Durch die fachübergreifende Zusammenarbeit und engmaschige Betreuung soll das Risiko für etwaige Komplikationen im Behandlungsverlauf verringert werden. Zudem tragen individuell zugeschnittene therapeutische Angebote dazu bei, weiteren Verletzungen vorzubeugen.

AMEOS Klinik für Geriatrie Ratzeburg
Röpersberg 47,
23909 Ratzeburg
Tel. 04541 / 133700
info@geriatrie-ratzeburg.de

Ältere Patienten leiden neben einer akuten Erkrankung gleichzeitig unter weiteren oft chronischen Erkrankungen (Multimorbidität), die unterschiedliche Beeinträchtigungen im Alltag nach sich ziehen. Als Spezialist für Altersmedizin bei chronischen und akuten Leiden richtet sich die Klinik für Geriatrie Ratzeburg auf die steigende Zahl von Patienten ein, die neben ihrer Grunderkrankung auch unter kognitiv Erkrankungen leiden. Die Klinik ist Akademisches Lehrkrankenhaus. Sie verfügt über 69 vollstationäre Betten und 18 Plätze in der Tagesklinik. Eine Dialyse-Praxis befindet sich im Haus.

Angegliedert ist hier zudem das AMEOS Reha Klinikum Ratzeburg, das Rehabilitationsmaßnahmen für Angehörige anbietet: Die Rehabilitanden in dieser Klinik sind Menschen, die ein pflegebedürftiges Familienmitglied betreuen und versorgen. Pflegende Angehörige erhalten eine psychosomatische Behandlung im Rahmen einer Rehabilitation oder Vorsorge. Wer in der Rehabilitationsklinik für pflegende Angehörige im AMEOS Reha Klinikum Ratzeburg eine Rehabilitation absolviert, kann alleine kommen oder sein pflegebedürftiges Familienmitglied mitbringen.

Kontakt:

AMEOS Reha Klinikum Ratzeburg
Röpersberg 47,
23909 Ratzeburg
Tel. 04541 / 133800
info.reha@ratzeburg.ameos.de

Kreis Nordfriesland

Geriatrie Klinikum Niebüll
Gather Landstraße 75,
25899 Niebüll
Tel. 04661 / 150
niebuell@klinikum-nf.de / www.klinikum-nf.de/standorte/klinik-niebuell

Geriatrie Klinikum Husum
Erichsenweg 16,
25813 Husum
Tel. 04841 / 6600
husum@klinikum-nf.de / www.klinikum-nf.de/standorte/klinik-husum

Im Geriatrie-Zentrum der Kliniken Husum und Niebüll werden ältere und kranke Menschen durch ein fachübergreifendes Team aus Ärzten, Pflegekräften, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Podologen und Mitarbeitern des Sozialdienstes betreut.

Das Ziel der geriatrischen Behandlung ist neben einer deutlichen Verbesserung der aktuellen medizinischen Situation eine Steigerung und/oder der Erhalt der Selbstständigkeit des Patienten im Alltagsleben. Dazu dient ein fachübergreifendes Behandlungskonzept, das stationäre Aufenthalte genauso wie die anschließende Therapie in der Tagesklinik oder auch die ambulante geriatrische rehabilitative Versorgung (AGRV) einschließt. Im Jahr 2017 wurde in Husum zudem zusammen mit der Abteilung ‚Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie‘ ein ‚Zentrum für Alterstraumatologie (ZAT)‘ mit neun Betten eingerichtet.

Kreis Ostholstein

Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin GmbH
Plöner Straße 42,
23701 Eutin
Tel. 04521 / 80 24 93 oder 04521 / 80 21 21
info@sek-eutin.de/ www.sek-eutin.de

Demenz-Station:
Seit 2011 mit 14 Plätzen speziell für Menschen mit Demenz. Beschreibung:
– Ein multiprofessionelles Demenz-Team aus Fachärzt*innen, Logopäd*innen sowie Ergo- und Physiotherapeut*innen, speziell geschulten Pflege- und Betreuungskräften sowie Mitarbeiter*innen des Sozialdienstes und der Seelsorge kümmert sich um Patient*innen und Angehörige
– Die Demenzkoordinatorin berät, begleitet und schult Patient*innen und Angehörige
– Eine abgestimmte Farbgebung, ein besonderes Lichtkonzept und vielerlei Maßnahmen zur Unterstützung der Orientierungsfähigkeiten der Patienten helfen, Stresszustände zu vermeiden und kognitive Einbrüche zu mindern
– Für Angehörige gibt es Übernachtungsmöglichkeiten in einem angrenzenden Gästehaus oder in einer Gästewohnung
– Weitere Informationen: download Flyer „Demenz-Therapie“

Delir-Konzept für Patient*innen mit Demenz:
Seit 2014 gibt es eine 24-Stunden-Rufbereitschaft für Menschen mit Demenz in Schleswig-Holstein in einem akuten Verwirrtheitszustand (Delir).
– Dieses Konzept gilt sowohl für Patient*innen des Krankenhauses als auch für Notfälle, die per Überweisung durch niedergelassene Ärzt*innen, andere Kliniken oder den ärztlichen Notdienst (116 117) an das Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin zugewiesen werden können
– Das Zusammenspiel aller Berufsgruppen und die im Akut-Fall gegebene 1:1-Betreuung durchbrechen die Spirale aus chemischer oder mechanischer Fixierung
– Weitere Informationen: download Flyer „Notfallsituation Delir“

Hin- und Weglauftendenz bei Demenz:
Das Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin hat gemeinsam mit der Präventionsstelle der Polizei den Flyer „Im Vermisstenfall“ entwickelt. Der Flyer enthält Handlungsempfehlungen, was zu tun ist, wenn ein Demenz-Betroffener vermisst wird und welche präventiven Maßnahmen Angehörige im Vorfeld treffen können, um die Suche in einem solchen Fall zu erleichtern, z.B. kann eine Personenbeschreibung eingetragen werden, die im Fall des Falles dann der Polizei zur Verfügung gestellt werden kann.
– Weitere Informationen: download Flyer „Im Vermisstenfall“

Ambulante Betreuungsgruppe „Café der Erinnerungen“:
Das „Café der Erinnerungen“ ist eine Betreuungsgruppe für Betroffene, um pflegende Angehörige für drei Stunden pro Woche zu entlasten. Es wird in der Trägerschaft des DRK-Ortsverbandes Lütjenburg-Giekau e.V. in Kooperation mit dem Eutiner Demenz Forum angeboten.
– Viele Menschen mit Demenz leben in ihrem Zuhause und werden dort von Angehörigen betreut und versorgt – eine Aufgabe, die für Angehörige oft eine dauerhafte Belastung darstellt Die Betreuungsgruppe verschafft Angehörigen von an Demenz Erkrankten eine wichtige Auszeit, die dann zur Erholung oder auch zum Erledigen von Dingen genutzt werden kann, die sonst nicht möglich sind.
– Neben der Entlastung pflegender Angehöriger steht die professionelle Betreuung der Gäste im Mittelpunkt: Die Teilnahme am sozialen Leben und die Erhaltung der sprachlichen Fähigkeiten bei Demenz sind wesentliche Ziele der Gruppen-Aktivitäten, bei denen Spiel und Spaß mit Bewegung und Musik kombiniert werden.
– Die Betreuungsgruppe findet jeweils am Donnerstag statt: von 9:30 bis 12:30 Uhr in Lütjenburg, von 15 bis 19 Uhr in Eutin (parallel zu den Demenz-Pflegekursen, siehe nächster Punkt)
– Weitere Informationen: download Info-Blatt „Café der Erinnerungen“

Familiale Pflege – Kostenlose Pflegekurse und Besuche in der Häuslichkeit:
Zielgruppe sind Angehörige von an Demenz-Erkrankten sowie auch andere, die grundsätzlich Interesse am Thema „Demenz“ oder an der Betreuung und Unterstützung von Menschen mit dieser Erkrankung haben. In geschützter Umgebung werden praktische, alltagsbezogene Informationen, Fähigkeiten und Kenntnisse für den Umgang und die Pflege von Menschen mit Demenz vermittelt.
– Ein Gruppenpflegekurs setzt sich aus 3 x 4 Stunden zusammen und findet jeweils von 15 bis 19 Uhr in der Tagesklinik unseres Krankenhauses statt. Die genauen Termine sind zu finden auf www.sek-eutin.de/termine
– Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bittet das Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin um vorherige Anmeldung.
– Die Kurse finden im Rahmen der „Familialen Pflege“ statt und werden von der AOK NordWest getragen. Die Teilnahme ist nicht an eine bestimmte Krankenkasse gebunden, zudem kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Verhinderungspflege gem. §39 SGBXI beantragt werden. Den Teilnehmern entstehen keine Kursgebühren.
– Weitere Informationen: download Flyer „Familiale Pflege“

Eutiner Demenz Forum
Aktivitäten / Ziele des 2009 gegründeten EDF:
– Anlaufpunkt und verlässlicher Ansprechpartner vor allem für Menschen aus der Region
– öffentliche Informations- und Austauschveranstaltungen zu unterschiedlichen Aspekten des Themas Demenz
– weitere Informationen: download Info-Blatt EDF

Sana Klinik Middelburg
Middelburger Straße 1,
23701 Süsel
Tel. 04524 / 9090
info.oh@sana.de / www.sana-oh.de/middelburg

Behandlung von älteren Patienten auch mit Demenz. Spezielle Diagnostik zu Delir und Demenz einschl. neuropsychologischer Untersuchung. Sozialmedizinische Beratung und Hilfestellung sowie differenzierte medizinische Therapie bei Hirnleistungsstörungen. Wiedereingliederung in ein möglichst selbstbestimmtes Wohnumfeld. Schwerpunkt dementengerechte Versorgung auf geriatrischer Station: an die Bedürfnisse adaptiertes Umfeld mit angepasster Licht- und Farbgestaltung auf Zimmer- und Flurebene. Behandlung des kognitiv eingeschränkten Patienten durch speziell ausgebildtes Personal Dr.med. Jens Dowideit Chefarzt der Klinik für Geriatrie Tel.: 04524 / 909100

Kreis Pinneberg

Regio Kliniken GmbH, Klinikum Elmshorn
Stationäre Geriatrie / Geriatrische Tagesklinik
Agnes-Karll-Allee 17,
25337 Elmshorn
Telefon: 04121 / 7980
info-regiokliniken@sana.de / www.regiokliniken.de

Regio Kliniken GmbH Klinikum Pinneberg
Abteilungen für Psychiatrie und Neurologie
Fahltskamp 74,
25421 Pinneberg
Tel. 04101 / 2170
info-regiokliniken@sana.de / www.regiokliniken.de

Patienten mit Demenz werden in fast allen Kliniken der Regio Kliniken behandelt; besondere diagnostische und therapeutische Angebote zur Demenz finden sich in 2 Kliniken:

Klinik für Geriatrie und Klinik für Psychiatrie.

Das Angebot umfasst die Diagnostik und Differentialdiagnostik dementieller Syndrome und Erkrankungen. Entsprechende Therapiemaßnahmen werden ggf. eingeleitet. Beide Kliniken verfügen über Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten mit langjähriger Erfahrunge

Psychiatrie hat einen geschützten Bereich mit Garten und Wintergarten auf einer ihrer Stationen.

Kreis Plön

AMEOS Klinikum Preetz – Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Am Krankenhaus 5a,
24211 Preetz
Tel. 04342 / 858000
info@preetz.ameos.de

Das AMEOS Klinikum Preetz bietet auf drei Etagen regionale teilstationäre und stationäre psychiatrische Versorgung für den Kreis Plön und die Umgebung. Unsere Patienten werden in enger Zusammenarbeit von einem multiprofessionellen Team betreut. Hierzu zählen Ärzte, Pflegepersonal, Psychologen, Sozialarbeiter, Ergo- und Sporttherapeuten sowie Gesundheitspädagogen. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Klinik Preetz, mit der eine enge Kooperation besteht.

Das Behandlungsangebot umfasst

· eine diagnosenübergreifende allgemeinpsychiatrische Station mit 28 Behandlungsplätzen

· eine gerontopsychiatrische Station mit 14 Behandlungsplätzen

· eine fakultativ geschlossen geführte Kriseninterventionsstation mit 11 Behandlungsplätzen

· eine Tagesklinik für allgemein- und gerontopsychiatrische Krankheitsbilder mit 18 Behandlungsplätzen

· eine Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) zur ambulanten Behandlung psychischer Erkrankungen

Kreis Rendsburg Eckernförde

imland Klinik Rendsburg Geriatrie
Lilienstraße 20-28,
24768 Rendsburg
Tel. 04331 / 2007301
christel.larsen@imland.de / www.imland.de

Wie im Internetauftritt beschrieben gibt es 34 stationäre/12 teilstationäre Behandlungsplätze. Eine neuropsychologische Testung und Therapie wird durch die abteilungszugehörige Neuropsychologin angeboten.

Kreis Schleswig Flensburg

Klinik für Psychiatrie und Psychosomatische Medizin
St. Jürgener Str. 5a,
24837 Schleswig
Tel. 04621 / 831414
christian.schulz-dubois@helios-gesundheit.de

Patientinnen und Patienten mit altersbedingten Gehirnerkrankungen (beispielsweise Demenzen), die hilflos geworden sind oder deren Pflege wegen Verhaltensstörungen erschwert ist, können in einem geschützten Bereich psychiatrisch behandelt und gepflegt werden. Die Diagnostik und Behandlung von alten Menschen erfolgt interdisziplinär in enger Zusammenarbeit mit den Fachbereichen der Akutklinik am Standort.

Kreis Segeberg

Zur Zeit sind uns aus diesem Kreis keine Angebote genannt worden.

Kreis Steinburg

Klinikum und Seniorenzentrum Itzehoe
Robert-Koch-Straße 2,
25524 Itzehoe
Tel. 04821 / 7720
info@kh-itzehoe.de / www.klinikum-itzehoe.de

Patienten mit Demenz werden in fast allen Kliniken des Klinikums Itzehoe behandelt; besondere diagnostische und therapeutische Angebote zur Demenz werden in 3 Kliniken vorgehalten:

Klinik für Geriatrie, Klinik für Neurologie und Zentrum für Psychosoziale Medizin

Das Angebot umfasst die Diagnostik und Differentialdiagnostik dementieller Syndrome und Erkrankungen. Dazu gehört die komplette neurologische bzw. somatische Diagnostik (inkl. Cerebrale Bildgebung, Neurophysiologie/EEG, Neurosonologie, Liquordiagnostik inkl. „Demenzmarker“, neuropsychologische Screenings und Testungen, Laborscreening inkl. Suche nach metabolischen Ursachen einer symptomatischen Demenz bei Vitamin B12-Mangel, Calcium- und Schilddrüsenstoffwechselerkrankungen) sowie die Erkennung sonstiger möglicher sekundärer Demenzen. Entsprechende Therapiemaßnahmen werden ggf. eingeleitet.

Alle 3 Kliniken verfügen über Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten mit langjähriger Erfahrungen mit kognitiv eingeschränkten oder dementen Patienten.

Kreis Stormarn

Heinrich Sengelmann Krankenhaus gem. GmbH
Station für Gerontopsychiatrie und Gerontopsychotherapie (Station G)
Kayhuder Straße 65,
23863 Bargfeld-Stegen
Tel. 04535 / 505227 oder 04535 / 505262
hsk@hsk.alsterdorf.de oder n.inan@hsk.alsterdorf.de

Auf der gerontopsychiatrischen Station dieser Klinik wird das gesamte Spektrum psychischer und neuropsychiatrischer Erkrankungen behandelt. Dazu gehören Demenzen wie Alzheimer, Depressionen und Angstzustände, chronische Schmerzstörungen, Verwirrtheitszustände und wahnhafte Störungen oder auch degenerative neurologische Erkrankungen wie Parkinson.

Hamburg und Umgebung

Demenzielle Erkrankungen – Versorgungsangebote in Hamburger Krankenhäusern
Faltblatt der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg
Informationen und Download

Weitere Links:

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft bietet Tipps, Literatur und einen speziellen Überleitungsbogen

ebenso: “Mit Demenz im Krankenhaus – Informationen für Angehörige von Menschen mit Demenz”
Kurze Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Kooperation mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft mit Tipps zur Vorbereitung eines Krankenhausaufenthaltes für Menschen mit Demenz. Inklusive eines Patienteninformationsbogens, der herausgetrennt und ausgefüllt an das zuständige Personal übergeben werden kann.
Die Broschüre ist kostenlos bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zu bestellen oder online einzusehen.
Hier geht’s zur Online Version

Pocketcard Delir und Demenz
Die handliche Pocket-Card gibt einen schnellen Überblick über die Unterschiede zwischen Delir und Demenz

 

Literaturliste:
Wir haben Ihnen eine Auswahl an Literatur, Artikeln und Internetseiten in einer Übersicht zusammengestellt
Literaturliste Krankenhaus


Kompetenzzentrum Demenz organisiert Fachaustausch zu demenzsensiblen Krankenhäusern in der Musterwohnung
22.02.17 Hildebrandt
Wenn wir beim Thema „demenzsensibles Krankenhaus“ und der Frage, wie und ob stationäre Pflegeeinrichtungen für Menschen mit Demenz gerüstet sind, auf innovative Ansätze stoßen, greifen wir das gerne auf. Im Rahmen des Kongresses der Deutschen Alzheimergesellschaft im September 2016 in Saarbrücken ist so ein Kontakt entstanden und das Kompetenzzentrum Demenz lud zu einem ersten Fachaustausch ein.

Herr Frank Hildebrandt, Kommunikationsdesigner, stellte unter dem Titel „demenzgerecht genesen im Krankenhaus“ ein Konzept vor, welches den Aufenthalt für Krankenhauspatienten mit der Nebendiagnose Demenz erleichtern soll. Mit einfachen Mitteln im Bestand gelingt es, eine demenzsensible Umgebung zu gestalten. Eine Übertragbarkeit auf stationäre Pflegeeinrichtungen ist durchaus möglich.

Am 22.02.17 diskutierten zu diesem Thema neben Herrn Hildebrandt und Mitarbeitern des Kompetenzzentrums Demenz auch Dr. Niefer (St. Elisabeth Krankenhaus Eutin), Prof. Wehrig (Fachhochschule Lübeck Fachbereich Bauwesen), Frau Karstens (Alzheimer Gesellschaft Kiel), Frau Trilke (Hansestadt Lübeck, Fachbereich  – Wirtschaft und Soziales / Leben und Wohnen im Alter), Frau Ehret (Caretrialog), Frau Waldmann (Fa. Waldmann) und Frau v. Luckner (stellv. Bereichsleitung Pflege, Malteser Norddeutschland gemeinnützige GmbH).
Weitere Informationen zum Projekt „demenzgerecht genesen im Krankenhaus“


Symposium “Menschen mit Demenz im Krankenhaus”:

Veranstaltung des Malteser Krankenhauses St. Franziskus-Hospital vom 09.11.13 im Strandhotel Glücksburg
Programm

Weitere Links:
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft bietet Tipps, Literatur und einen speziellen Überleitungsbogen

ebenso: “Mit Demenz im Krankenhaus – Informationen für Angehörige von Menschen mit Demenz”
Kurze Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Kooperation mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft mit Tipps zur Vorbereitung eines Krankenhausaufenthaltes für Menschen mit Demenz. Inklusive eines Patienteninformationsbogens, der herausgetrennt und ausgefüllt an das zuständige Personal übergeben werden kann.
Die Broschüre ist kostenlos bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zu bestellen oder online einzusehen.
Hier geht’s zur Online Version

Pocketcard Delir und Demenz
Die handliche Pocket-Card gibt einen schnellen Überblick über die Unterschiede zwischen Delir und Demenz

Handreichung zum Bundesmodellprogramm Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz: Demenz und Krankenhäuser – Aufbau demenzfreundlicher Strukturen, Stand Januar 2018

Die Hefte 11 und 14 der Veröffentlichungsreihe „Demenz-Service“ der Landesinitiative Demenz-Service Nordrhein-Westfalen befassen sich mit dem Thema Krankenhaus.

Die Robert Bosch Stiftung fördert seit 2013 ausgewählte Krankenhäuser bei der Umsetzung ihres Demenzkonzeptes.
2016 veröffentlichte sie eine Studie zu kognitiven Störungen und Demenz in Allgemeinkrankenhäusern.

Kurzfilme und weitere Materialien zu Menschen mit Demenz im Krankenhaus, aber auch zu Schulungen in der Kommune finden Sie gut aufbereitet unter
Malteser Kompetenz in Demenz

Architektur und Milieu
Das “Dementia Services Development Centre” der Universität Stirling in Schottland bietet auf seiner Homepage u.a. einen virtuellen Gang durch ein demenzfreundliches Krankenhaus.



Familiale Pflege
Die Familie muss nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt oft unvorbereitet sehr schnell Entscheidungen zur weiteren Versorgung ihres pflegebedürftigen Angehörigen treffen. Besonders betroffen sind Angehörige von alten, multimorbiden oder an Demenz erkrankten Menschen.
Hilfe in dieser scheinbar ausweglosen Situation bietet den Betroffenen das Modellprojekt „Familiale Pflege“.
Speziell ausgebildete PflegetrainerInnen bieten den Angehörigen schon im Krankenhaus einzelfallbezogene Pflegetrainings an. Dabei lernen die TeilnehmerInnen Pflegetechniken kennen. Es geht um die richtige Lagerung und Bewegung aber auch um Körperhygiene oder praktische Hilfestellungen beim An- und Ausziehen, beim Essen und Trinken oder dem Einsatz von Hilfsmitteln. Den Familien wird zudem vermittelt, wie sie ein pflegerisches Netzwerk knüpfen, damit die ganze Verantwortung nicht auf den Schultern eines Angehörigen allein lastet.
Nach den ersten Trainings im Krankenhaus geben die PflegetrainerInnen bis zu sechs Wochen nach Entlassung weiter Sicherheit durch individuelle Pflegetrainings im Rahmen von Hausbesuchen.
Initialpflegekurse und ein monatlicher Gesprächskreis dienen der Vertiefung der Pflegekompetenz und der Reflexion des familialen Pflegealltags.
Die Kosten des Modellprojekts trägt in Schleswig-Holstein die AOK NORDWEST im Rahmen der gesetzlichen Pflegeversicherung. Profitieren von dem Projekt können alle pflegenden Angehörigen unabhängig welcher gesetzlichen Pflegekasse sie angehören. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Zurzeit sind 47 Krankenhäuser, davon 12 psychiatrische Kliniken, in Schleswig-Holstein am Modellprojekt der Universität Bielefeld beteiligt.
Weitere Informationen zum Modellprogramm