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Kultur, Natur und Sport

Denkanstoss Alzheimer.

Wir möchten Menschen über die Kultur, die Natur und den Sport (bzw. die Bewegung)
einen Zugang zum Thema Demenz verschaffen. Kultur, Natur und Sport gemeinsam für Menschen mit Demenz, Angehörige, Begleitpersonen und Interessierte erlebbar machen und damit ein Stück Normalität erhalten/schaffen durch die Förderung von Teilhabe in der Gesellschaft.

Auf dieser Seite informieren wir deshalb über:

  • unsere Ausstellungen zum Verleih für Ihre Öffentlichkeitsarbeit.
  • Beispiele von erprobten Angeboten aus den Bereichen Kultur, Natur und Sport.

Ausstellungen zum Verleih:

Fotowanderausstellung Vergissmeinnicht – Alltag leben mit Demenz

Ausgewählte Exponate aus dem Alzheimerpreis Schleswig-Holstein 2007.
Verleihbedingungen (PDF)

"Den Humor nicht vergessen..." - Ausstellung zum Thema Demenz

25 Zeichnungen des Cartoonisten Peter Gaymann hat der Landesverband 2018 erworben, um sie als Wanderausstellung innerhalb Schleswig-Holsteins zu verleihen.

Verleihbedingungen (PDF)
Pressevorlage (PDF)
Für Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit stehen Ihnen ausserdem folgende Fotos zur Verfügung. Diese Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen ausschließlich in Verbindung mit der Wanderausstellung „Den Humor nicht vergessen …“ verwendet werden! Bitte nennen Sie die jeweiligen Fotoautoren:
Cartoon – Peter Gaymann
Portrait – Julian Gaymann

Zur Gaymannseite „Demensch“

Fotoausstellung Leben mit Demenz – Einblicke wagen – Ängste verlieren – Isolation überwinden

Fotoausstellung Leben mit Demenz – Einblicke wagen – Ängste verlieren – Isolation überwinden
Zum Verleih innerhalb von Schleswig-Holstein

„Claudia Thoelens Fotografien sind eine gelungene Form, die Schwellenangst bei der Begegnung mit der fremd anmutenden Welt der demenzkranken Menschen zu überwinden. Ihre Fotografien sind eine Einladung zum Perspektivenwechsel. Aus dem ”Sich einlassen” in die Situation des erkrankten Menschen, aus dem Interesse an der anderen Weltsicht entsteht die Möglichkeit, Ängste abzubauen.
Mit dieser Ausstellung unterstützt die Landesregierung die Diskussion um die Weiterentwicklung einer fachlichen und menschlichen Begleitung und Pflege demenzkranker Menschen und ihrer Angehörigen.“ (Heide Moser, ehemalige Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holstein)

Verleihbedingungen (PDF)

Für Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit stehen Ihnen folgende Bilder zur Verfügung. Diese Bilder sind urheberrechtlich geschütztes Eigentum der Fotografin und dürfen – soweit nicht anders mit ihr vereinbart – ausschließlich im Rahmen und für die Dauer der Wanderausstellung „Leben mit Demenz“ verwendet werden!
Jede weitere Verwendung verletzt das Persönlichkeitsrecht der abgebildeten Personen und das Urhebergesetz.
Download der Fotos als zip-Archiv (9,3 MB) (Bitte beachten Sie die Urheberrechtbestimmungen oben.)

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Kultur, Natur und Sport / Bewegung: regionale Praxisbeispiele thematisch sortiert:

Es gibt so viele gute Ideen und wir durften die letzten Jahres einiges davon in Schleswig-Holstein erleben, unterstützen und aufbauen. Nutzen Sie diese wertvollen Angebote, erzählen Sie davon oder nehmen Sie sie als Beispiel, um Ähnliches vor Ort zu schaffen. Für Hilfe und Kooperationen sprechen Sie uns gerne an.

(Suchen Sie nach aktuellen Veranstaltungsdaten, gucken Sie bitte in der jeweiligen Region unter Veranstaltungen in Schleswig-Holstein.)

       Kunst und Kultur

Museumspädagogik / Besuch kultureller Veranstaltungen

Förderung von Demenz-Projekten in schleswig-holsteinischen Museen

Mit ihren vielfältigen Objekten sind Museen wertvolle Erinnerungsorte für Menschen mit Demenz und können ihnen schöne Erlebnisse ermöglichen. Besonders kleine Heimatmuseen können zu einem breiten Kulturangebot für Menschen mit Demenz im ländlichen Raum beitragen. Mit dieser Förderung, die aus Mitteln der Spendenaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ stammt, möchte die Museumsberatung und -zertifizierung in Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem „Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein“ dazu ermuntern, Vermittlungsangebote speziell für Menschen mit Demenz anzubieten.

Die Förderung bezieht sich zunächst auf einen Zeitraum von einem Jahr, Voraussetzung ist die Teilnahme an der Fortbildung „Museen als Sinnesanregung für Menschen mit Demenz“ bzw. der Nachweis über eine vergleichbare Schulung: Alle notwendigen Informationen erhalten Sie in den  Förderleitlinien. Die Anträge können ab sofort eingereicht werden. Bitte verwenden Sie für Ihren Förderantrag ausschließlich dieses Formular und senden dieses an folgende Adresse:

 

Dagmar Rösner, M.A
Leitung
Museumsberatung und -zertifizierung in Schleswig-Holstein
Nordkolleg
Am Gerhardshain 44
24768 Rendsburg

 

 

landesweit – Museen als Sinnesanregung für Menschen mit Demenz

In Kooperation mit dem Projekt Museumsberatung und -zertifizierung in Schleswig-Holstein unterstützen wir Museen und Ausstellungshäuser dabei, die Barrierefreiheit gezielt auch für Gäste mit Demenz umzusetzen. Träger aus den Sparten Stadt- und Kulturgeschichte, Alltagskultur/Heimatkunde, Natur oder Kunst möchten wir ermutigen, ihre Ausstellungsobjekte zur biografischen Ansprache an den öffentlichen Kulturorten geschult einzusetzen. Besonders auch für Angehörige, Ehrenamtliche oder Betreuungspersonal könnte dann ein Ausflug ins nächstgelegene Museum öfters einmal auf dem Programm stehen. Das ermöglicht den Menschen mit Demenz etwas mehr Teilhabe in ihrem vertrauten Wohnumfeld. Neben kleinen Museen im ländlichen Raum bieten sich Naturerlebnisräume hierfür bestens an.

Einige demenzfreundliche Häuser mit kulturellen Angeboten zählen wir hier auf.

Ergänzend zu den speziellen Führungen in den Häusern regte die Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. mit Kultur im Museumskoffer eine „aufsuchende Kultur“, angepasst an die Bedürfnisse und (Mobilitäts-) Einschränkungen der Menschen mit Demenz an. Die BARMER GEK finanzierte zur Realisierung des Projekts 30 Koffer, welche von teilnehmenden Museen mit Exponaten bestückt werden können. Ganz nach dem Motto „Museen mit allen Sinnen erleben“ kann kulturelle Teilhabe einer breiteren Zielgruppe von Menschen mit Demenz ermöglicht werden. Das Projekt erfolgte in enger Kooperation mit Frau Rösner (Leitung Museumsberatung und –zertifizierung in Schleswig-Holstein). Wir danken ausserdem der Lüllmann GmbH,  Krefeld für die freundliche Unterstützung.

Mehr zum Projekt Museumsberatung und -zertifizierung in Schleswig-Holstein finden Sie hier

Lübeck: KunstImPuls
Seit September 2016 bietet das Museum Behnhaus Drägerhaus im Rahmen der lokalen Allianzen „KunstImPuls – Kunstspaziergänge für Menschen mit einer frühen bis mittleren Demenz“ an. Unter fachkundiger und speziell geschulter Begleitung ermuntert KunstImPuls vor Originalen zum freien Assoziieren in geschützter Atmosphäre – auch für Angehörige/Begleiter. Je nach Zeit, Lust und Kraft besteht die Möglichkeit, unter Leitung einer Lübecker Künstlerin mit Farbe, Pinsel und Papier selbst zu gestalten.

Museum Behnhaus Drägerhaus, Königstraße 9, 23552 Lübeck.
Leitung/Referent: Franziska Koschmidder – Kunsttherapeutin und Annette Klockmann – Kunstvermittlung
Informationen & Buchung: Tel.: 0451-122 – 4273 oder – 4131

Preis: im Gruppenverband 11€ pro Person inkl. Eintritt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

 

Wahlstedt – Sich erinnern im Museum: Begleitung von Menschen mit Demenz im Heimat- und Handwerksmuseum Wahlstedt
Betreuungsnachmittage mit kulturellem, spielerischem Angebot.
Kontakt für Arbeitsanleitungen und weitere Informationen:
Angelika Remmers
Volkshochschule Wahlstedt
Tel.: 04554-591

Ausgewählte weitere interessante Rubriken mit Anregungen für die Begegnung von Menschen mit Demenz auf der Homepage:


Flensburg: Aufgeweckte Kunst-Geschichten

Die Alzheimer Gesellschaft Flensburg und Umgebung e.V. und der Museumsberg Flensburg haben sich 2015 durch Frau Prof. Wilkening und die Methode timeslip inspirieren lassen.
Daraus sind 1,5 stündige Angebote vor ausgewählten Bildern für Menschen mit Demenz gemeinsam mit Angehörigen und Ehrenamtlichen entstanden. Im Anschluß gibt es ein Kaffeetrinken.
Informationen:   info@alzheimer-flensburg.de
Zum Artikel über das Projekt in der SHZ am 11.03.16 (PDF)

Rendsburg: Aufgeweckte Museums-Geschichten
Ein Nachmittag im Museum für Menschen mit Demenz, jeweils 15:00 Uhr bis ca. 16:30 Uhr, Museum im Kulturzentrum Rendsburg, Arsenalstr. 2-10, 24768 Rendsburg.Leitung/Referent: Barbara Pedersen , Kulturgeragogin. Wir möchten Menschen mit Demenz in Begleitung ihrer Angehörigen oder Betreuer in die Welt des Rendsburger Museums entführen. Ein Bild, ein Gegenstand oder eine Skulptur rückt in den Mittelpunkt des Geschehens. Erinnerungen und Assoziationen werden bei den Betrachtern geweckt, Lebenserfahrungen kommen ins Spiel. Die Fantasie wird angeregt. Weitere Informationen erhalten Sie im Flyer. Anmeldung: info@alzheimer-rd-eck.de oder 0176 – 352 753 89

Elmshorn: Erinnerungen wecken bei thematischen Nachmittagen im Industriemuseum
Industriemuseum Elmshorn, Catharienenstraße 1, Elmshorn. Auskünfte und Anmeldung über Ines Hundsdörfer: Tel. 0151 – 59 44 73 61

Neumünster: Führungen für Menschen mit Demenzerkrankungen im Textilmuseum Tuch + Technik Neumünster
Fühlen, (be)greifen, erleben! Unsere Ausstellungsobjekte geben Impulse zum gemeinsamen Erinnern, Assoziieren und Staunen in geschützter Atmosphäre. Geschulte MitarbeiterInnen führen Sie Ihren Wünschen entsprechend durch die Dauer- und Sonderausstellung des Textilmuseums, Kleinflecken 1, 24534 Neumünster. Pflegende Angehörige und Begleitpersonen erhalten freien Eintritt. Leitung/Referentin: Anja Pöpplau, Museumspädagogin. Museumsführungen auf Anfrage. Auskunft und Anmeldung: Tel.: Telefon (0 43 21) 559 58-11. E-Mail: poepplau@tuch-und-technik.de, http://www.tuchundtechnik.de/cms/16-0-Fuehrungen.html

Husum: Besuche im Museum
Leitung/Referent: Bettina Görke, Museumspädagogin. Freude, Aufmerksamkeit und entspanntes Miteinander – das sind die Ziele der drei Museumsbesuche. In geschützter Atmosphäre werden ausgewählte Objekte näher betrachtet, die zum Erzählen anregen. Denn das stärkt das Selbstbewusstsein. Nach einer kleinen Pause bei einer Tasse Kaffee oder Tee können die Teilnehmer selbst kreativ werden und so ihre vorhandenen Potentiale fördern. Die Gemälde der Menschen, die einst dort lebten, regen zum Erzählen und Fantasieren an. Auf diese Weise inspiriert können die Teilnehmer selbst mit Pastellkreide kreativ werden. Die Kosten betragen 5 € pro Person zzgl. 3 Euro Material-Kosten. Eine Begleitperson erhält freien Eintritt. Um Anmeldung wird gebeten: Tel: 04841 – 2545, E-Mail: info@museumsverbund-nordfriesland.de . Hier finden Sie den Flyer.

Cismar – Naturkundemuseum
Folgende Museumsangebote finden im Museum statt: Führungen für Gruppen (Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen) auf Anfrage. Besonders beliebt: Themenführung Ostsee, Themenführung Schnecken und Muscheln – die Präparate sind als Exemplare zum Anfassen beliebt. Saisonale Themenführungen, z. B. Gewürzausstellung in der Weihnachtszeit. Die Dauerausstellung des Naturkundemuseums ist grundsätzlich für Einzelgäste mit besonderen Bedürfnissen und ihre Angehörigen geeignet, weil erfahrungsgemäß die Natur für demenziell Erkrankte immer ein spannender Anknüpfungspunkt ist. Ein Besuch eignet sich dann auch ohne spezielle Führung. Barrierefrei erreichbare Toiletten im EG; die oberen Ausstellungsräume sind leider nicht barrierefrei erreichbar. Das Museum ist taglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet; auch außerhalb dieser Zeiten sind Buchungen möglich. Gruppenführungen für Menschen mit Demenz nach Anmeldung, ermäßigter Eintritt für Personen in Gruppen: 3,- € pro Person, normaler Eintritt: 4,- € pro Person. Anfragen und Anmeldungen: Tel.: 04366 – 1288, E-Mail: info@hausdernatur.de


Kiel – Kultur im Koffer

Die Diakonie Altholstein bietet in Kiel das Projekt Kultur im Koffer an. Wer sich ein Leben lang für Kultur interessiert hat, will das auch bei fehlender Mobilität oder Demenz nicht aufgeben. Deshalb liefern wir die Kultur frei Haus. Ehrenamtlich Kulturbotschafter packen einen Koffer mit Material zu einem ausgewählten Thema und besuchen Interessierte zu Haus, in der betreuten Wohnanlage, im Heim… gemeinsam verbringen sie eine anregende Zeit. Kultur ist für uns eine weites Feld. Ob Märchen, Schule, Fußball oder Dänemark – jedes Thema passt in einen Koffer. Sie können die Kulturbotschafter ganz allein für sich oder auch für eine kleine Gruppe einladen. Weitere Informationen erhalten Sie im Flyer.

Informationen und Terminvereinbarung:
Senioren- und Quartiersarbeit der Diakonie Altholstein
Ansprechpartnerin: Marion Janser
Wahlestr. 26, 24148 Kiel
Telefon 0431 / 66876614
E-Mail: marion.janser@diakonie-altholstein.de
www.diakonie-altholstein.de


Buchtipp:
IBK-Handbuch zur künstlerisch-kulturellen Praxis mit Menschen mit Demenz

Flavia Nebauer / Kim de Groote (2012): Auf Flügeln der Kunst. Ein Handbuch zur künstlerisch-kulturellen Praxis mit Menschen mit Demenz. kopaed, München. 16,80 Euro, ISBN 978-3-86736-324-2
Inhalt:
Kunst und Kultur beflügeln – auch Menschen mit Demenz. Ihnen schöne Erfahrungen bei künstlerisch-kulturellen Aktivitäten zu ermöglichen, sie gemeinsam mit ihren Angehörigen am Kulturleben ihrer Stadt teilhaben zu lassen, erfordert kompetente Begleitung. Voraussetzung ist eine gute Vorbereitung der künstlerisch-kulturellen Praxis. Dieses Handbuch soll dabei Hilfestellung leisten. In einer Bestandsaufnahme geht es um die Fragen: Welchen Stellenwert haben Kunst und Kultur derzeit in der Begleitung von Menschen mit Demenz und wie wird dem Bedürfnis nach sinnvoller Beschäftigung und Selbstausdruck von Seiten der verschiedenen Bezugs- und Berufsgruppen entsprochen? Es folgen „Wissensbausteine“ zum Krankheitsbild der Demenz und den Konsequenzen für die künstlerisch-kulturelle Praxis, zur Beziehungs- und Kommunikationsgestaltung sowie zu der Bedeutung und wissenschaftlich belegten Wirkung von Kunst und Kultur. Zahlreiche deutsche und internationale Praxisbeispiele aus den Bereichen Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Musik, Museum, Literatur und Medien sollen Anregungen geben, selbst initiativ zu werden und Kunst und Kultur in den (Pflege-)Alltag zu integrieren.
Das Handbuch richtet sich an Kulturpädagogen, Künstler und Kultureinrichtungen, Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen, im Sozialbereich und der Altenhilfe sowie Angehörige und Betreuende im häuslichen Umfeld.
Weitere Informationen

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Broschüretipp – April 2015:

Aktive Teilhabe von Menschen mit Demenz an Kultur und Natur – Ideen und Anregungen
Aus den Erfahrungen der durch das Kompetenzzentrum Demenz durchgeführten Museums- und Wildparkbesuchen ist in Zusammenarbeit mit der Diakonie Altholstein eine Handreichung entstanden. Sie richtet sich an professionelle und ehrenamtliche Begleiter von Menschen mit Demenz, sowie an Organisationen aus dem Kulturbereich, die sich dieser Zielgruppe öffnen möchten. Wir möchten damit Begleitende anregen, gemeinsam mit Menschen mit und ohne Demenz Kultur und Natur zu genießen.
Beispiele aus der Region und Durchführungstipps veranschaulichen praxisnah, was möglich ist und woran gedacht werden sollte.
Die 28-seitige Broschüre kann gegen eine Schutzgebühr von 1,50 Euro zzgl. einer Porto- und Verpackungspauschale beim Kompetenzzentrum bestellt oder hier heruntergeladen werden.

Bibliotheken / Gedichte

„Picknick im Labyrinth“ – ein Projekt der Büchereizentrale Schleswig-Holstein
buechereizentrale
Neben den bewährten Medienboxen für die Gruppenarbeit mit Senioren gibt es seit Februar 2013 mit „Picknick im Labyrinth – Medien für die Begleitung von Menschen mit Demenz“ auch spezielle Demenzboxen.
Im Verleih sind Medienboxen mit bis zu 20 Titeln (Bücher, Spiele, Text-, Ton- und Bildsammlungen) für die Begleitung und Aktivierung von Menschen mit Demenz.
Auch 12 verschiedene thematische Bilderserien mit historischen Fotos für die Biografie- und Erinnerungsarbeit befinden sich in den Kisten. Sie können mit einem dazugehörigen Holzrahmen nach der Kamishibai-Methode besonders lebendig eingesetzt werden.
Das Kompetenzzentrum Demenz unterstützte die Erstellung der Boxen mit Inhaltsempfehlungen und steuerte die bereits vergriffenen Artikel „Aber bitte mit Sahne – das etwas andere Schleswig-Holsteinische Kochbuch besonders für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen“ und den als Demenzschuber angepassten „Demenzkoffer Vergissmeinnicht“ bei.
Ansprechpartner für die Ausleihe sind Stadt- und Gemeindebibliotheken.
Die Medienbox darf 8 Wochen ausgeliehen werden. Erkundigen Sie sich über eventuelle Ausleihgebühren.

Flyer zu den Medienboxen „Picknick im Labyrinth“ (PDF)
Flyer zur Eröffnungsveranstaltung am 26.02.13 in Garstedt (PDF)
Artikel mit Eindrücken aus der Eröffnungsveranstaltung

Handreichung zum Medieneinsatz für die Begleitung von Menschen mit Demenz
Die Büchereizentrale Schleswig-Holstein hat im Rahmen des Projekts „Picknick im Labyrinth“ eine Handreichung zum Medieneinsatz für die Begleitung von Menschen mit Demenz erstellt. Sie enthält Basisinformationen für ein besseres Verständnis von Demenz, Praxis- und Medienhinweise sowie Tipps und Informationen für die Zusammenarbeit von Büchereien mit anderen Einrichtungen. Alle hauptamtlich geleiteten Büchereien in Schleswig-Holstein erhalten ein Exemplar der Publikation.
Hier finden Sie die Handreichung (PDF)

Für das Demenzboxprojekt umgestaltet und nun frei verfügbar:
Broschüre zur Gestaltung einer Projektwoche oder einzelner Unterrichtseinheiten zum Thema Demenz für Jugendliche (PDF)

Der Altenpflegepreis Schleswig-Holstein 2013 geht an „Picknick im Labyrinth – Medien für die Begleitung von Menschen mit Demenz“:
Artikel der Büchereizentrale Schleswig-Holstein

IMG_20170111_093505006Seit Februar 2017 werden neben den bewährten Medienboxen auch handliche Jutetaschen mit einer themenrelevanten Auswahl an 8-9 Medien als „Kleines Picknick im Labyrinth“ angeboten. Auch hier ist auf eine gelungene Mischung aus Ratgebern, Beschäftigungsanregungen und intergenerativen Medien geachtet worden.
Gefördert durch das Ministerium für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein sind 74 Büchereistandorte im Land mit 100 Medientaschen in drei Varianten ausgestattet worden. Auch dieses Projekt konnte das Kompetenzzentrum Demenz unterstützen.
SHZ-Artikel zur Auftaktveranstaltung in Bordesholm vom 02.02.17
SHZ-Artikel vom 09.02.17 über die Taschen in der Stadtbücherei Rendsburg
Werbekarte „Kleines Picknick

Zur Homepage der Büchereizentrale Schleswig-Holstein

Linktipp – mehr¬Sinn® Geschichten für Menschen mit Demenz:
Informationen und ein Film zu den „mehr-Sinn“ Geschichten

Wissenswertes zum Vorlesen:
Menschen mit Demenz erfolgreich vorlesen:
Tipps des Forums für Ergotherapie und Demenz

 

Marburg und überregional: Weckworte/Alzpoetryweckworte alzpoetry

Seit 2009 ist Lars Ruppel Projektleiter des deutschen Weckworte Projektes. Weckworte (ehemals „Alzpoetry”) ist ein Poesie Projekt für Menschen mit Demenz. In sogenannten Sessions von einer Stunde Länge sitzen etwa zehn Teilnehmern mit unterschiedlich stark ausgeprägter Demenz in einem Stuhlkreis. Nach einer kurzen Schulung durch einen erfahrenen Weckworte-Poeten tragen Schüler, Angehörige, Slam Poeten und Pflegekräfte klassische Gedichte vor, die die Senioren in ihrer Kindheit gelernt haben könnten. Spezielle Vortragstechniken unterstützen das Verständnis der Texte, laden zu Bewegungen ein und setzen Impulse für Erinnerungsprozesse. Die Teilnehmer tanzen zu Gedichten von Heinz Erhardt, fliegen in Gedanken durch Eichendorffs Mondnacht, spüren Mutters Hände in Tucholskys Gedicht und riechen an den Blumen des Wilhelm Busch.
Das Kompetenzzentrum Demenz engagierte Lars Ruppel 2011 zu einem temperamentvollen Workshop im AWO-Servicehaus Vaasastraße.

Mehr dazu unter:
www.alzpoetry.de
www.larsruppel.de

Handwerkliches

Kiel – Handwerkergruppe
Holzwerkstatt auf dem Hof Akkerboom in Mettenhof mit ehrenamtlichen Begleitern und unter professioneller Leitung.
Die Gruppe trifft sich 1x wöchentlich für ca. 3 Stunden.
Ein Hol- und Bringedienst wird angeboten.
Organisation: AWO Beratungsstelle Demenz und Pflege und Alzheimer Gesellschaft Kiel
Info

Kirche

landesweit – aufgeschlossene Kirchengemeinden
Ob Kirchenchor, Gemeindefest oder andere kirchliche Veranstaltung, Besuchsdienst, Kirchenbesichtigung oder Gottesdienst. Menschen mit Demenz sollten in der Kirchengemeinde nicht ausgeschlossen sein. Sie haben aber besondere Bedürfnisse, die es zu berücksichtigen gilt.

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„Gott hält uns alle in seiner Hand“ – Gottesdienste gemeinsam gefeiert mit Menschen mit Demenz
„Bei Gott geht keiner verloren“ – so lautete der Titel des Werkstattgottesdienstes Demenz auf dem 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag am 3. Mai 2013 in Hamburg. Die Erkenntnisse aus dem Vorbereitungskreis und der Veranstaltung selbst wurden im Juli 2014 in der Arbeitshilfe zu Gottesdiensten gemeinsam gefeiert mit Menschen mit Demenz „Gott hält uns alle in seiner Hand“ (PDF) festgehalten.

Die 36-seitige Broschüre kann hier bezogen werden (Schutzgebühr 2,50 Euro + Portokosten):
Kompetenzzentrum Demenz
Alter Kirchenweg 33-41, 22844 Norderstedt,
Tel. 040/609 26 421, Fax 040/308 57 986
e-mail: info@demenz-sh.de

Zur Anregung für Ihre eigenen Demenzgottesdienste in Kirchengemeinden, Alten- und Pflegeheimen oder für Zielgruppengottesdienste stellen wir Ihnen die Broschüre und 2 weitere Themenblätter als Download zur Verfügung:

Arbeitshilfe „Gott hält uns alle in seiner Hand“ (PDF) (A5 Broschüre 36 Seiten, Herausgeber Kompetenzzentrum Demenz in Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft Hamburg e.V. und dem ev.-luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost, Juli 2014, ergänzte Neuauflage Januar 2016)

Der Regionalgottesdienst: Gottesdienste in einer Kirche, zu denen sich verschiedene stationäre Einrichtungen (im ländlichen Raum) zusammengefunden haben (3 Seiten von Pastorin Dorothea Lindow und André Winkler im Kirchenkreis Ostholstein)

Demenz Miniaturen (7 Seiten von Pastor Tobias Götting, ev.-luth. Kirchengemeinde Ansgar, Langenhorn, Seelsorge im Alter in Langenhorn und Mitglied im Vorstand der Alzheimer Gesellschaft Hamburg e.V.)

Altenpflegepreis Schleswig-Holstein 2014
Am 08.12.2014 wurde im Landeshaus zum 11. Mal der Altenpflegepreis Schleswig-Holstein vergeben. Die Jury hat sich für 4 Siegerprojekte entschieden. Unsere Gottesdienstbroschüre inkl. den Vorarbeiten und dem, was noch am Werden ist, hat den 2. Platz erreicht!

 

Pastorin Heide Brunow, Arbeitsstelle Leben im Alter des Kirchenkreises Hamburg Ost, und Cornelia Prepernau vom Kompetenzzentrum Demenz bei der Vergabe des Schleswig-Holsteinischen Altenpflegepreises.

 

„GemeindeLeben mit Demenz“
Die Kirchenkreise „Hamburg-West/Südholstein“ und „Hamburg-Ost“ haben im September 2013 die Initiative „GemeindeLeben mit Demenz“ gestartet.
Sie möchte Kirchengemeinden zu Orten gelebter Inklusion machen. Hierfür bietet sie Fortbildungen, Beratung und prozessbegleitende Maßnahmen.
Das Kompetenzzentrum Demenz arbeitet aktiv im Forum mit. Nachgegangen wurde z.B. der Frage, was eine Kirchengemeinde braucht, um aufmerksam für Demenz zu sein. Das Fazit: Anknüpfungspunkte zu bereits bestehenden Angeboten wie Chor, Frauenkreise, Seniorengruppen können genutzt und vorliegende Erfahrungen von speziellen Gottesdiensten bis zum gemeinsamen Mittagstisch können abgefragt werden. Erwünscht sind weitere Mitgestalterinnen und Mitgestalter. Informationen und Kontakte:
Ingrid Kandt, Fachstelle Demenz oder Antje Stoffregen, Arbeitsstelle ‚Leben im Alter’

Literaturtipps:
Broschüre aus 2015: „Wenn die alte Welt verlernt wird – Umgang mit Demenz als gemeinsame Aufgabe“

Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
Herrenhäuser Str. 12, 30419 Hannover
Telefon 0511- 2796-0, e-mail: versand@ekd.de
Zum Herunterladen


„Dabei und mittendrin“ – Gaben und Aufgaben demenzsensibler Kirchengemeinden

Das Projekt der Alexianer Köln GmbH als Träger des Demenz-Servicezentrums Region Köln und das südliche Rheinland „Dabei und mittendrin“ fördert die aktive Teilhabe von demenziell erkrankten Menschen und ihren Angehörigen am kirchlichen Gemeindeleben.
Gefördert wurde es im Rahmen der Ausschreibung „Menschen mit Demenz in der Kommune“.
Mehr Informationen zu „Dabei und mittendrin“ (PDF)
35-seitige Abschlussbroschüre (PDF)

 

Die Ev. Altenheimseelsorge Westfalen bietet auf ihrer Homepage z.B. die Broschüre „Menschen mit Demenz feiern Gottesdienst“ (PDF), Seelsorgethemen und Gottesdienstentwürfe für Menschen mit Demenz.

 

Dissertation von Dr. Franz Josef Zessner „Vergessen und Erinnern. Menschen mit Demenz feiern Gottesdienst im Pflegeheim“, 378 Seiten, bzw. mit Anhang 613. Die freie Publikation können Sie hier lesen.

Musik

Singen

Neumünster – Der Chor „Die Herbstzeitlosen – Singende Selbsthilfe“
Ein Chor für Menschen mit einer Gedächtnisstörung, ihre Angehörigen und UnterstützerInnen. Die Freude am Singen verbindet. Musik schafft eine Atmosphäre für Begegnung, Austausch und Verständnis. Ein Projekt der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. / Selbsthilfe Demenz in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Demenz, dem Pflegestützpunkt in der Stadt Neumünster, der Musikschule Neumünster und dem Seniorenbüro der Stadt Neumünster.
Jeden Montag von 10.00-11.30h in der Musikschule Neumünster.
Flyer „Die Herbstzeitlosen“

Dank Spenden der Dr. Hans-Hoch-Stiftung und des Lions-Club Neumünster kann das Chorprojekt „Die Herbstzeitlosen“ vorerst weiter gehen.
Wir bedanken uns!
Zum Artikel aus dem SHZ Holstein Courier vom 24.02.16 (PDF)

Kiel – Rhythmusveränderung – Jungendliche und Menschen mit Demenz entdecken Musik neu

Seit Anfang 2019 treffen sich alle zwei Wochen mittwochs Schüler*innen der 7. bis 11. Klassen der Käthe-Kollwitz-Schule Kiel mit Menschen mit Demenz im musiculum. Bei diesen Treffen gestaltet eine musiculums-Musikpädagogin jeweils ein einstündiges Musikerlebnis, bei dem gemeinsam Musikinstrumente ausprobiert bzw. wiederentdeckt werden dürfen. Ziel ist es, Menschen mit Demenz zu aktivieren, Isolation zu überwinden und generationsübergreifende Kontakte herzustellen. Im Anschluss an das gemeinsame begleitete Musikerlebnis gibt es Kaffee und Kuchen. Ehrenamtliche der Alzheimer Gesellschaft Kiel begleiten den Nachmittag und gestalten die Kaffeetafel. Es handelt sich um ein Projekt des Kompetenzzentrums Demenz in Schleswig-Holstein in Kooperation mit folgenden Partnern:

– Alzheimer Gesellschaft Kiel
– AWO Beratungsstelle Demenz und Pflege
– Stiftung Jovita/Projekt musiculum
– Käthe-Kollwitz-Schule
– Seniorenzentrum Kaiser-Wilhelm-Stift
Das Projekt wird möglich gemacht durch die Spendenaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ des NDR.

Eutin – Chorprojekt „VergissMeinNicht“
Ein Chor für Menschen mit und ohne Gedächtnisstörung, um sich gegenseitig zu stärken und eine schöne Zeit zu verbringen. Sie verbindet die Begeisterung für das Singen. Das Projekt wird realisiert durch den Pflegestützpunkt im Kreis Ostholstein, die Kreismusikschule Ostholstein, dem Kompetenzzentrum Dememz in Norderstedt, der Karl Gustav Jürgensen Stiftung und dem Inner Wheel Club Eutin. Flyer

Zur Website

Bad Bramstedt – „Singen im Schloß“
Ein Chor für Menschen mit einer Gedächtnisstörung, deren Angehörige und alle, die Lust am Singen haben.
Ein Projekt der Pflege Diakonie Altholstein mit Partnern.
Jeden Freitag von 10.00-11.30 Uhr in Bad Bramstedt.
Flyer „Singen im Schloß“
Zeitungsartikel


Kiel – „Musik verbindet“

Unter dem Motto „Musik verbindet“ haben die Alzheimer Gesellschaft Kiel und die AWO-Beratungsstelle Demenz und Pflege 2011 eine für alle offene Singrunde gegründet. Einmal monatlich wird unter Anleitung einer Musiktherapeutin gemeinsam gesungen.
Infoblatt „Musik verbindet“

Preetz – „Sing-Gemeinschaft“
In Preetz trifft sich auf Initiative der Alzheimer Gesellschaft Kreis Plön 14-tägig eine Sing-Gemeinschaft.
Infoblatt „Sing-Gemeinschaft“

Breklum – offenes Singen für Senioren
Jeden dritten Montag im Monat treffen sich sangesfreudige Senioren von 15.00-17.00 Uhr im Lutherhof in Breklum. Dies ist eine gemeinsame Aktion des Netzwerkes Demenz Bredstedt, Breklum und Struckum sowie der Kirchengemeinde Breklum. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Senioren, die Freude am Singen haben und sich nicht mehr trauen, in Chören mitzusingen und aufzutreten. Geleitet wird die Gruppe von Dorothea Petersen. Damit die Geselligkeit nicht zu kurz kommt, gibt es auch Kaffee und Kuchen.

Informationen:
Ute Petersen
Telefon 04671/600549;
www.demenznetzwerk-bredstedt.de

Konzertvermittlung für Menschen mit Demenz
Fortbildung zur Konzertvermittlung für Menschen mit Demenz über das Institut für Bildung und Kultur im November 2013 in Rendsburg. Das Kompetenzzentrum Demenz hat mit einer 4-stündigen Unterrichtseinheit zum Basiswissen Demenz und zur Kommunikation mit Betroffenen im Rahmen dieser Schulung für Musiker und Konzertveranstalter beigetragen.


Broschürentipps

Mit Musik Demenzkranke begleiten
Praxisreihe der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V., Band 3
Musik gilt als „Königsweg“ zu den Demenzkranken. Kranke, deren Kurzzeitgedächtnis stark beeinträchtigt ist, können sich plötzlich wieder erinnern, wenn sie Lieder ihrer Jugendzeit hören und manchmal sogar viele Strophen mitsingen. Wie positiv Musik bei der Begleitung Demenzkranker wirkt, wird vielfach erfahren: in der häuslichen Betreuung, in Gruppen und in Pflegeheimen. In dieser Broschüre geht es besonders darum, wie Angehörige zu Hause Musik einsetzen können, also um Hören und Musizieren, um Bewegung und Tanz. Es werden Wege aufgezeigt, wie Musik praktisch im Alltag eingesetzt werden kann. Dies bedeutet stets, sich an den individuellen Lebensgeschichten und den Fähigkeiten der Kranken zu orientieren. Die Broschüre wendet sich besonders an Angehörige von Demenzkranken, bietet aber auch zahlreiche Anregungen für Fachkräfte und ehrenamtliche Helfer. Sie zeigt, wie die „Musik-Biographie“ Demenzkranker erschlossen werden kann und Demenzkranke auf dieser Grundlage sowohl geistig und emotional, als auch körperlich und spirituell gefördert werden können. Auch für pflegende Angehörige kann Musik hilfreich sein: Sie können durch Musik zu Entspannung, Abstand vom Alltag und Besinnung finden.
Bücher & Broschüren der Deutschen Alzheimer Gesellschaft


Auf Flügeln der Musik

Das Institut für Bildung und Kultur hat 2012/13 Konzertprogramme für Menschen mit Demenz durchgeführt. Die Ergebnisse sind in einer Projektdokumentation beschrieben, die Sie hier einsehen und herunterladen können.


Hinweis:

Argumentationshilfe zur Kostenübernahme von Musik-, Kunsttherapie nach SGB V, VIII, XII
Die Rechtsreferendarin des Gesamtverbandes des Paritätischen, Frau Martina Hölz, hat 2013 eine Recherche und Bewertung zur Rechtsprechung zur Finanzierung von Musik- und Kunsttherapie vorgenommen. In der Bewertung geht Sie auf die Abrechenbarkeit als Leistungen der Eingliederungshilfe, Krankenversicherung und als Leistung der Jugendhilfe/Hilfe zur Erziehung ein. (Sicherlich gibt es weitere erstinstanzliche Urteile, die jedoch nicht alle in Datenbanken und Internet verfügbar sind.)
Download: Kostenübernahme Musik-, Kunsttherapie (Quelle: der Paritätische Gesamtverband, Berlin)

Theaterprojekte

Kreis Segeberg: Theaterstück „Das Licht von Troost“
Der Pflegestützpunkt Kreis Segeberg und die Alzheimer Gesellschaft Norderstedt-Segeberg e.V. haben 2011 mit dem AK Demenz Kaltenkirchen unter dem Stichwort der Demenzfreundlichen Kommune ein vielfältiges Programm durchgeführt, gefördert durch die Mittel der Robert-Bosch-Stiftung.
Das damals aufgeführte Theaterstück, bzw. die Ausschnitte aus diesem durch den Amateurtheaterclub Kattendorf waren auch in 2012 an verschiedenen Orten im Kreis zu sehen.

Ansprechpartner:
Alzheimer Gesellschaft Norderstedt-Segeberg e.V.
Heidbergstrasse 28, 22846 Norderstedt
Herr U. Mildenberger, e-mail: info@alzheimer-segeberg.de
Tel. 040 – 52883830, Fax 040 – 52883832,

Linktipp:
Kampagne „Erinnern – Vergessen Kunststücke Demenz“

2005 wurden im Ruhrgebiet vier Theaterstücke zum Thema Demenz oder gemeinschaftlich mit Menschen mit Demenz auf der Bühne aufgeführt. Begleitend fand eine ganze Kampagne mit Filmen, Ausstellungen, Informationsveranstaltungen und Hausbesuchen mit Lesungen oder Musik statt.
Unter www.erinnern-vergessen.de befindet sich eine Rückschau und der Hinweis auf die beiden Dokumentarfilme:

DVD: WAS VOM TAGE ÜBRIG BLEIBT!
Ein Dokumentarfilm von Ralph Goertz (D, 2005 – ca. 45 Min.)
Immer mehr Menschen erkranken im Alter an Demenz. Doch wer sind die wahrhaft Betroffenen? Sind es die an Demenz Erkrankten? Und wie gehen die Angehörigen mit dem scheinbaren Verlust an Identität und Persönlichkeit um? Der Film spürt diesen Fragen nach und begleitet Menschen mit Demenz im alltäglichen Leben sowie auf und hinter der Bühne. Eine Reise zwischen Erinnern und Vergessen.
Die DVD kostet 18,00 Euro inkl. Versand (Vorkasse).
Bei Interesse senden Sie bitte eine e-Mail an: bestellung@roebers-ub.de

DVD: EIGENTLICH HABE ICH ALLES SCHON BEI MIR. DEMENZ UND THEATER
Ein Dokumentarfilm von Andrzej Klamt und Vladimir Majdandzic (D, 2006 – ca. 45 Min.)
Andrzej Klamt und Vladimir Majdandzic richten in ihrem Film „Eigentlich habe ich alles schon bei mir. Demenz und Theater“ ihren Blick auf den konzeptionellen Ansatz der Kampagne, der künstlerische und sozialpflegerische Themen im Theater zu einem neuen Weg verbindet. Ulrich Greb, Intendant des Schlosstheaters und Regisseur des Stücks „Zitrone Schlüssel Ball“, stellt fest: „Das Theater endet nicht auf der Bühne, es fängt dort an. Ausgehend von einer künstlerischen Auseinandersetzung mit den Fragen unserer Zeit, bietet es ein Forum für Dialoge und Debatten, an denen alle sozialen und kulturellen Kräfte einer Stadt und Region beteiligt sind.“ Ausführlich werden die drei Theaterproduktionen vorgestellt. Dabei kommen Theatermacher und Beobachter zu Wort. Spitzbübisch beschreibt Erika Fiedler ihr nicht vorhandenes Lampenfieber – „ist doch nur Theater“. Gleichzeitig reflektieren die Beteiligten Künstlerinnen und Künstler die besondere Herausforderung und Chancen dieser Arbeit.
Die DVD kostet 22,00 Euro inkl. Versand (Vorkasse).
Bei Interesse senden Sie bitte eine e-Mail an: bestellung@roebers-ub.de

Plattdeutsch

Leck und landesweit: Fortbildung Plattdeutsch in der Pflege
Im Jahresprogramm 2015 des Kompetenzzentrums Demenz befand sich erstmals auch eine Fortbildung zu Plattdeutsch in der Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz. Elke Kirchhoff-Rode führte in der Nordsee Akademie Leck in die Vorteile des Plattschnackens ein. Fast alle Teilnehmer waren recht geübt im Verstehen des Niederdeutschen. Durch praxisnahe Übungen half Frau Kirchhoff-Rode den Teilnehmern, ihre Scheu vor dem Sprechen abzulegen. Viele konnten bereits bestätigen, dass nur ein paar plattdeutsche Wörter im richtigen Moment, Türen zu Menschen mit Demenz öffnen können.
Ein Artikel in Platt über den Fortbildungstag veröffentlichte die SHZ am 10.11.15.
Wer für entsprechende Gruppen Interesse an ähnlichen Fortbildungen hat, kann sich gerne an das Kompetenzzentrum Demenz wenden.

Literatur- und Linktipps:
Plattdeutsch in der Pflege – kleine Übersetzungshilfe

Die Berufsbildende Schule Wildeshausen des Landkreises Oldenburg hat ihre kleine Übersetzungshilfe für Plattdeutsch in der Pflege überarbeitet. Die Online Version finden Sie hier (PDF). Gerne kann sie bei den Herausgebern aber auch als Word-Datei angefordert werden, um sie den jeweiligen regionalen Unterschieden in der Ausdrucksweise anzupassen.
Die Autorinnen Margret Hesselmann, Hella Einemann-Gräbert und Maike Sönksen, erklären dazu: „Es ist ein 36-seitiges Arbeitsheft für die Tasche von Pflege-, Gesundheits- und Betreuungskräften, Ärzte und allen, die mit Menschen zu tun haben, die pflegebedürftig sind und deren Mutter- bzw. Erstsprache Niederdeutsch ist. Die Erfahrung im Pflegealltag hat gezeigt, dass der Zugang zu pflegebedürftigen, meist älteren Menschen, an Intensivität gewinnt, wenn die Pflegekraft willens und in der Lage ist, in eben jener Sprache, nämlich Plattdeutsch, zu kommunizieren. Besonders im Umgang mit dementiell erkrankten Menschen bekommt der „plattdeutsche Türöffner“ eine besondere Bedeutung.“

Hier geht es zum Video der Berufsbildenden Schule Wildeshausen. Hier verdeutlichen die Schüler humorig den Vorteil durch den Gebrauch von Plattdeutsch in der Pflege.

Weitere Informationen
e-mail: plattdeutsch-pflege@bbswildeshausen.de

 

       Natur / Bewegung / Sport

Bauernhöfe

cover_bauernhoflandesweit – Der Bauernhof als Ort für Menschen mit Demenz
ehemaliges Kooperationsprojekt mit der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein
Eine Kaffeerunde mit Beschäftigungsprogramm als niedrigschwelliges Angebot oder Ausflugsziel, Jahreszeiten-/ und Themenkurse, Tagesbetreuung, eine Wohngemeinschaft, ein Urlaubsangebot, Kurzzeit- oder Verhinderungspflege. Denkbar ist vieles, denn Bauernhöfe bieten von ihrem Ambiente her, einen entspannten und zugleich anregenden Ort. Gemeinsam mit interessierten Landwirten haben wir solche Angebote in Schleswig-Holstein etabliert und publik gemacht.
Teilnehmende Höfe mit bestehendem Angebot, Berichterstattungen und weitere Informationen finden Sie unter Hilfen vor Ort

Unser Faltblatt: Projektflyer

Wandern / Garten / Naturerlebnis

landesweit – „Natur gemeinsam erleben – Wandern für Menschen mit und ohne Demenz“
„Komm mit – zum Wandern für Menschen mit und ohne Demenz“ ist ein Kooperationsprojekt des Kompetenzzentrums Demenz in S-H und der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V.
Ziel: Wanderführern und Naturinteressierten in ganz Schleswig -Holstein Mut machen, auch Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen gezielt anzusprechen und geeignete Angebote zu entwickeln. Nach erfolgreicher Impulsschulung für Wanderführer in Zusammenarbeit mit der AWO Beratungsstelle für Demenz und Pflege in Kiel in 2015 und 2016, bieten wir auf Anfrage weitere Schulungen in ganz Schleswig-Holstein an.
Weitere Informationen

„Komm mit – … zum Wandern!“ – Einladung zum Wandern für Menschen mit und ohne Demenz
Unsere Wanderungen in der Natur in und um Kiel führen wir gemeinsam fort. In 2019 bieten wir an zwei Terminen geführte Wanderungen an. Nähere Informationen erhalten Sie im Flyer

Impuls-Schulung für Wanderführerinnen und Wanderführer
Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V.
Flämische Straße 6-10, 24103 Kiel
Tel.: 0431- 94 29 4 Fax: 0431-94871
e-mail: gesundheit@lvgfsh.de www.lvgfsh.de
Ansprechpartnerin: Dorothea Wilken-Nöldeke

Anerkennung im Rahmen der UN-Dekade Biologische Vielfalt

UN-Dekade_Logo_2019_240x175px_RZ01Die Projektträger von „Wandern und Naturerleben für alle“, die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V. und das Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein, sind seit dem 25. März 2019 als offizielles Projekt der „UN-Dekade Biologische Vielfalt” ausgezeichnet.
Die Vereinten Nationen haben den Zeitraum von 2011 bis 2020 als UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerufen, um dem weltweiten Rückgang der Naturvielfalt durch mehr Aufmerksamkeit entgegenzuwirken. Die UN-Dekade Biologische Vielfalt in Deutschland lenkt mit dem Sonderwettbewerb „Soziale Natur – Natur für alle“ den Blick auf die Chancen, die die Natur für den sozialen Zusammenhalt bietet. Ausgezeichnet werden vorbildliche Projekte an der Schnittstelle von Natur und sozialen Fragen, die zeigen, wie konkrete Maßnahmen praktisch aussehen.
www.undekade-biologischevielfalt.de/

Naturkundemuseum Cismar – Haus der Natur: Führungen und Aktionen im Freien: Individuelle Strandführungen für Besuchergruppen mit Demenz sind auf Anfrage möglich, Tel.: 04366 – 1288. Naturkundliche Strandführungen an der Ostsee werden wöchentlich durch die Kurverwaltungen in Kellenhusen oder Grömitz organisiert und sind dann kostenfrei. Anmeldungen dazu sind zwar nicht nötig, aber dennoch hilfreich, um gezielter auch auf die Bedürfnisse einzelner Gäste mit Demenz eingehen zu können. Leitung/Referent: Dr. Vollrath Wiese. Haus der Natur Cismar, Bäderstraße 26, 23743 Cismar, Tel.: 04366 – 1288, E-Mail: info@hausdernatur.de

Preetz – Sinnes-Mustergarten

Der erste und zweite Teilabschnitt des Sinnes-Muster-Gartens am Haus am Klostergarten ist eingeweiht. Das Projekt ist vorerst auf drei Jahre angelegt, in denen ein lebendiger Garten entsteht, der von den dort lebenden Menschen mit und ohne Demenz genutzt werden kann. Außerdem sollen andere Einrichtungen über Schulungen und Führungen angeregt werden, ähnliche Sinnesgärten aufzubauen.
Spenden für den weiteren Ausbau an die Alzheimer Gesellschaft S-H sind sehr willkommen!
Garten250719kl

Flyer Sinnes-Mustergarten

Presseinformation August 2019

 

Sport

landesweit – Projekt „Alter in Bewegung“ des Landessportverbandes S-H
Seit Januar 2018 setzt der Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV) sein Bewegungsprogramm für pflegebedürftige Senioren „Alter in Bewegung“ um. „Alter in Bewegung“ steht u.a. für geistige und körperliche Anregung in sozialer Gemeinschaft. Das Besondere am Programm „Alter in Bewegung“  ist die kooperative Zusammenarbeit zwischen Sportvereinen und stationären Pflegeeinrichtungen sowie die Umsetzung des Programms vor Ort in der Lebenswelt der Zielgruppe.
Bis Ende 2020 will der LSV das Bewegungsprogramm in mindestens 40 Kooperationen umsetzen und damit ca. 400-500 pflegebedürftige Menschen in Schleswig-Holstein erreichen.
Als Netzwerkpartner veranstaltet das Kompetenzzentrum Demenz z.B. Schulungen für Übungsleiter/-innen im Rahmen regelmäßiger Qualitätszirkel zum Thema Demenz.
Faltblatt „Alter in Bewegung“
Mehr zum Projekt und den Teilnahme- und Förderbedingungen


landesweit: „Alter in Bewegung“

Landesweites Netzwerk für den Senioren- und Gesundheitssport des Landessportverbandes Schleswig-Holstein (LSV) und weiterer Partner (u.A. Forum Pflegegesellschaft und Kompetenzzentrum Demenz).
Das Projekt umfasst die Schulung von Übungsleitern zu Sportangeboten für ältere Menschen mit und ohne Demenz, sowie die Kooperation von Sportvereinen mit Anbietern aus der Pflege und Betreuung und die dazugehörige Öffentlichkeitsarbeit.
Gefördert wird die Mobilität von Heimbewohnern, Besuchern von Betreuungsgruppen und Pflegebedürftigen in ihrer Häuslichkeit, gerne auch zusammen mit den pflegenden Angehörigen.

vielbewegtAm 03.03.2016 wurde das Projekt „Alter in Bewegung“ in Frankfurt im Rahmen der Ausschreibung „Was geht! Sport, Bewegung und Demenz“ des Demenz Support Stuttgart ausgezeichnet.
Aus der Begründung der Jury:
„Das Projekt verknüpft in vorbildlicher Weise die Bereiche Sport und Soziales.“ Gelobt wird die Möglichkeit der „großen Verbreitung“ und das Potential für ein „Netzwerk aus wohnortnahen Bewegungsgruppen“ sowie die Unterstützung der „Bewegung und Teilhabe“ für Menschen in der eigenen Häuslichkeit.
Wir freuen uns über die bundesweite Anerkennung!

landesweit – Rezept für Bewegung
Das Rezept für Bewegung wird seit August 2010 flächendeckend in Schleswig-Holstein von den Partnern Landessportverband Schleswig-Holstein, Ärztekammer Schleswig-Holstein, Apothekerkammer Schleswig-Holstein und Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein umgesetzt.
Auf einem symbolischen Rezept können mit Hilfe einer Online-Datenbank ganz persönlich passende Sportangebote mit konkreten Ansprechpartnern empfohlen werden.
Infoblatt für Patienten
Infoblatt für Ärzte
Infoblatt für Apotheker
Weitere Infos

Kiel: Bewegungsgruppe der Alzheimer Gesellschaft Kiel
Für Menschen mit Demenz und deren Angehörige findet im Unisportforum Kiel eine regelmäßige Bewegungsgruppe statt. Unter Leitung einer Seniorensportübungsleiterin mit Fortbildung zu Reha und Demenz wird sich gezielt bewegt. Abrechnung über die Krankenkassen möglich.
Infoblatt Rehasport

 

DVD-Tipp:
Gemeinsam bewegen wir uns lieber als allein
Sport und Demenz
DVD: 12 Min., 5,90 Euro
Hrsg.: Demenz Support Stuttgart
ISBN 978-3-86321-020-5

Die DVD richtet sich an Menschen mit Demenz, Angehörige, ehrenamtlich und professionell Begleitende und Pflegende sowie an Übungsleiter und andere in Sportvereinen Engagierte. Anschaulich gibt sie Praxisbeispiele wie Sportgruppenangebote für Menschen mit Demenz aufgebaut oder Regelsportangebote für die Personengruppe offen bleiben / werden.
Gezeigt werden und zu Gehör kommen Betroffene mit und ohne Angehörige bei gymnastischen Übungen und organisierten Fahrradtouren.
Für Betroffene bedeuten die Gruppen Teilhabe, Aktivität, Abwechslung, Vertrautheit und eigene Fähigkeiten zu erleben, zu trainieren und zu erhalten. Aber auch für Angehörige sind die Angebote ein Gewinn, bedeuten sie doch ein Stück Normalität, gemeinschaftliches stressfreies positives Erleben und Austausch unter „Verstehenden“.
Deutlich gemacht wird, was bei der Organisation und Durchführung zu beachten ist, so dass weder Über- noch Unterforderung eintreten und Stresssituationen schon im Vorwege vermieden werden.
Partner für Selbsthilfegruppen, die entsprechende Angebote anregen wollen, können z.B. Sportvereine oder der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) sein.

Tanzen

landesweit – Tanzcafés
In verschiedenen Regionen werden regelmäßig Tanzcafés veranstaltet. Anbieter sind z.B. Alzheimer Gesellschaften. Fragen Sie gerne bei Ihnen vor Ort nach