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Das Kompetenzzentrum Demenz stellt sich vor

KD Team im Mai 2019

Das Kompetenzzentrum Demenz ist ein Projekt der Alzheimer Gesellschaft S.-H. e.V. / Selbsthilfe Demenz, gefördert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren in Schleswig-Holstein und den Spitzenverband der Pflegekassen.

Zu unseren Zielen und Aufgaben erfahren Sie mehr auf dieser Homepage
und in unserem Flyer.

Ihre Ansprechpartner:

Die persönlichen E-Mailadressen der Mitarbeiter setzen sich aus dem entsprechenden Nachnamen und @demenz-sh.de zusammen. (Bitte achten Sie auf ss statt ß und oe statt ö.)

Swen Staack
Swen Staack
Dipl.-Sozialpädagoge
Projektleitung
Tel. 040 - 23 83 044 19
Anne Brandt
Anne Brandt
exam. Krankenschwester
und Dipl.-Sozialpädagogin
Tel. 040 - 23 83 044 23
Carola Schunorth
Carola Schunorth
Verwaltung
Tel. 040 - 23 83 044 0
Susanne Derwort
Susanne Derwort
Verwaltung und
Projekt SOS Desk
Tel. 040 - 23 83 044 30
Patricia Wende
Patricia Wende
Dipl.-Kauffrau,
Verwaltung
Tel. 040 - 23 83 044 21
Antje Holst
Antje Holst
exam. Krankenschwester
Erz.wissenschaftlerin M.A.
Tel. 040 - 23 83 044 24
Anna Jannes
Anna Jannes
M.A. Gerontologin,
B.A. Sozialpädagogin
und Sozialarbeiterin
Tel. 040 - 23 83 044 26
Anneke Wilken
Anneke Wilken-Bober
Dipl.-Sozialpädagogin
Sozialarbeiterin und
Krankenschwester
Tel. 040 - 23 83 044 25
Cornelia Prepernauk
Cornelia Prepernau
exam. Altenpflegerin und
Dipl. Pädagogin
Tel. 040 - 23 83 044 29
Silke Steinke
Silke Steinke
Dipl. Pädagogin und
Heilpraktikerin für
Psychotherapie
Tel. 040 - 23 83 044 22
Anneke Pietsch
Anneke Pietsch
M.A. Gerontologin
Tel. 040 - 23 83 044 28
Nadine Helpenstein
Nadine Helpenstein
Bewegungspädagogin
Tel. 040 - 23 83 044 31
Evelin Herbst
Evelin Herbst
Gesundheits- und
Krankenpflegerin und
Gerontologin (B.A.)
Tel. 040 - 23 83 044 27
Sabrina Czechorowski
Sabrina Dorfner
B.A. Sozialpädagogin
Palliative und Demenz
Care Expertin
(zur Zeit in Elternzeit)

 

Unsere Honorarkräfte:

Daniela Wolf
Daniela Wolf
Mag.a phil, BSc
Erziehungs- und Bildungs-
wissenschafterin;
Gesundheits- und Pflege-
wissenschafterin;
Julia Rübesamen
Julia Rübesamen
Exam. Krankenschwester,
Pflegeberaterin
Ines Hundsdörfer
Ines Hundsdörfer
Dipl.-Sozialpädagogin

 

 

Ziele und Aufgaben

In Schleswig-Holstein leben mittlerweile ca. 60.000 Menschen mit Demenz – die Anzahl steigt kontinuierlich. Dies stellt für die bestehenden ambulanten und stationären Angebotsstrukturen für Diagnostik, Behandlung und Pflege eine besondere Herausforderung dar.

Ziel des Kompetenzzentrums Demenz ist es, die Versorgungsstrukturen des Landes Schleswig-Holstein im Bereich Demenz auszuweiten, zu verbessern und qualitätsgsichert zu erhalten. Lücken in der Versorgung sollen erkannt und geschlossen werden. Dabei steht die Situation in den ländlichen und strukturell benachteiligten Räumen im Fokus. Als Leitgedanke gilt: „ambulant vor stationär“.

Die wirksame Vernetzung aller in Schleswig-Holstein am Thema Demenz beteiligten Akteure soll weiter voran gebracht und beständig ausgebaut werden. Hierzu zählen z.B. ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, Träger- und Wohlfahrtsverbände, Ärzteschaft, Vereine, die Organisation und Verbände der Betroffenen und pflegenden Angehörigen, die professionellen und ehrenamtlichen Helfer, die Betreuungsgruppen, sowie andere an der Versorgung Beteiligte.

Durch Koordinierung und Kooperation sollen Strukturen langfristig und nachhaltig erhalten, aber auch neue Hilfs- und Beratungsangebote, ambulant wie stationär aufgebaut werden, um weiterhin sachgerecht, schnell, qualitätsgesichert und zuverlässig entsprechende Hilfen und Informationen vermitteln zu können.


Unsere Aufgaben im Einzelnen:

Beratung und Begleitung

  • Fachliche Unterstützung der Pflegestützpunkte des Landes Schleswig-Holstein, anderer Beratungsstellen, Angehörigengruppen, regionalen Alzheimer Gesellschaften und Anbietern von Angeboten zur Unterstützung im Alltag.
  • Beratung und Unterstützung beim Aufbau von niedrigschwelligen Betreuungsangeboten, Angehörigengruppen und anderen Selbsthilfeangeboten.
  • Hilfen bei der Umsetzung neuer und bestehender Rechts- oder Gesetzesvorgaben.
  • Begleitung und Einrichtung von fachbezogen Arbeitskreisen (z.B. zu den Themen: Demenz und geistige Behinderung, Ergotherapie, Menschen mit beginnender Demenz, Migration, Logopädie).

Aufbau demenzfreundlicher Strukturen und Netzwerke

  • Unterstützung bei der Schaffung demenzfreundlicher Strukturen in den Kommunen (z.B. durch Schulung von Multiplikatoren bei Polizei, Feuerwehr, Banken, Hospizen, Kommunalverwaltung, Krankenhäusern, Bibliotheken).
  • Unterstützung beim Aufbau, Initiierung von landesweiten Netzwerken verschiedener Berufsgruppen und anderer beteiligter Akteure auf regionaler und landesweiter Ebene.
  • Unterstützung der „Allianz für Menschen mit Demenz“ in Schleswig-Holstein.
  • Förderung und Unterstützung bei der Entwicklung neuer Konzepte zur Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz, insbesondere für alleinstehende Menschen mit Demenz und/oder für Menschen mit Demenz im ländlichen Räumen.

Wohnen und Leben

  • Beratung und Unterstützung bei der inhaltlichen Konzeption und Umsetzung von ambulanten Wohnprojekten und stationären Wohngruppen.
  • Beratung und Unterstützung bei der inhaltlichen Konzeption und Umsetzung von speziell errichteten „Demenzstationen“ in stationären Einrichtungen im Krankenhaus.
  • Informationen und Unterstützung in der Wohnraumberatung und über mögliche Unterstützung in der Häuslichkeit.
  • Angebot einer Musterwohnung für Menschen mit Demenz für Führungen und Fortbildungen sowie Online-Präsentationen mit virtuellem Rundgang.

Fortbildung- und Qualifizierung

  • Qualifizierungsangebote für Pflege- und Betreuungskräfte, Ehrenamtliche und pflegende Angehörige.
  • Schulungen für Ehrenamtliche und Nachbarschaftshelfer/innen nach § 45 SGB XI (30 Stunden / 20 Stunden).
  • Unterstützung von stationären Einrichtungen und ambulanten Pflegediensten durch individuelle Inhouse-Schulungen.

Öffentlichkeitsarbeit

  • Durchführung von bedarfsgerechter, überregionaler Öffentlichkeitsarbeit.
  • Informationsveranstaltungen mit Unterstützung der regionalen Strukturen, auch für spezielle Zielgruppen (z.B. ältere Bürger, Jugendliche).
  • „Demenzwegweiser“ für alle Kreise und kreisfreien Städte.
  • Die Entwicklung, Veröffentlichung und Aktualisierung von landesbezogenen Handreichungen oder Infobroschüren zu verschiedenen Themen im Handlungsfeld Demenz.

Bündelung von Kompetenz, Wissen und Informationen

  • Erfassung, kontinuierliche Fortschreibung und Veröffentlichung der landesweiten Angebote für Menschen mit Demenz, deren Angehörigen und der an der Betreuung und Pflege beteiligten Akteure unter Berücksichtigung neuer Zugangswege.