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Lokale Allianzen / Demenznetzwerke

Lokale Allianzen und Demenznetzwerke – wofür gibt es diese überhaupt?

An vielen Orten in Schleswig-Holstein gibt es bereits Demenznetzwerke, in denen Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Unternehmen und Vereine zusammenwirken, damit das Leben mit Demenz leichter wird. Sie bieten Orientierung über vorhandene Angebote, bringen Akteure an einen Tisch, stimmen deren Angebote untereinander ab und suchen neue Kooperationen zum Beispiel mit Museen, Bauernhöfen oder Hausärzten.
Menschen mit Demenz brauchen vor Ort Strukturen, die ihnen und ihren Familien konkret helfen, trotz Demenz ihren Alltag so normal wie möglich weiter zu leben. In den Lokalen Allianzen vernetzen sich Akteure und nehmen Einfluss, damit Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen

  • nicht ausgegrenzt werden,
  • verständnisvoll und einfühlsam akzeptiert werden,
  • so lange es geht in das gesellschaftliche Leben einbezogen bleiben
  • und individuelle Hilfe und Unterstützung erfahren.-

Welche Netzwerke gibt es in Schleswig-Holstein und wie kann ich Kontakt aufnehmen?

Eine Liste der Demenznetzwerke und Lokalen Allianzen in Schleswig-Holstein finden Sie hier. Oder schauen Sie auf die Projektlandkarte des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jungend.

Wo gibt es Unterstützung für Netzwerke?

Das Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein unterstützt lokale Demenznetzwerke in ihrem Engagement. In unseren Kooperationen lernen wir miteinander und voneinander, unterstützen bei Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit, leisten Hilfestellung bei der Finanzierung des Netzwerks und organisieren Austauschtreffen unter den Netzwerken.
Darüber hinaus ist die Netzwerkstelle „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ bei der BAGSO eine Anlaufstelle für bestehende und sich neu gründende Demenznetzwerke auf bundesweiter Ebene. Auf Fachtagungen und Workshops bietet sie Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, themenbezogene Erfahrungen auszutauschen und neue fachliche Impulse zu erhalten. Sie fördert den Fachaustausch zwischen den Bundesländern und bringt die Erfahrungen der lokalen Demenznetzwerke in die Nationale Demenzstrategie mit ein. Diese Netzwerkstelle wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Das Projekt schließt an das Bundesmodellprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ des BMFSFJ an, in dem bundesweit 500 lokale Hilfenetzwerke für Menschen mit Demenz aufgebaut wurden. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Informationen für Netzwerke

Dritte Förderrunde für „Lokale Allianz für Menschen mit Demenz“

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat am 7. April 2021 die Ausschreibung für die dritte Förderrunde im Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ veröffentlicht. Ziel ist es, die deutschlandweite Verbreitung lokaler Demenznetzwerke zu unterstützen.
Die Ausschreibung richtet sich an Lokale Allianzen und Netzwerke, die im bisherigen Bundesprogramm keine Förderung erhalten haben. Voraussetzung für eine Bewerbung ist zudem, dass es in den jeweiligen Landkreisen und kreisfreien Städten noch an Unterstützungsstrukturen für Menschen mit Demenz fehlt oder aufgrund demografischer Strukturen besondere Herausforderungen zu bewältigen sind.
Bewerbungen für die dritte Förderrunde sind bis zum 13. Juni 2021 möglich.
Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.
Direkt zu den Ausschreibungsunterlagen auf dem Wegweiser Demenz gelangen Sie hier.
Gerne unterstützt Sie auch die Netzwerkstelle „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ – weitere Informationen zur Netzwerkstelle finden Sie hier.
Wenn Sie weitere Informationen wünschen und/oder uns als Interessenbekunder an Ihrer Seite wissen möchten, stehen wir Ihnen als Landesnetzwerkstelle auch gerne zur Verfügung unter Silke Steinke, Telefon: 040/23 83 044 – 22, steinke@demenz-sh.de

 

Netzwerkförderung

Grundlagen

Regionale Netzwerke können sich von den Pflegekassen in Schleswig-Holstein mit bis zu 20.000 Euro je Kalenderjahr und je Kreis oder kreisfreier Stadt fördern lassen. Die gesetzliche Grundlage für diese Förderung finden Sie hier.

Die Netzwerke sollen dem strukturierten Zusammenwirken aller Akteure dienen, die an der Versorgung Pflegebedürftiger beteiligt sind. Ziel der regionalen Netzwerke ist die Verbesserung der Versorgung und Unterstützung von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen sowie vergleichbar nahestehenden Pflegepersonen. Das antragstellende Netzwerk muss inhaltlich und bezogen auf die Netzwerkpartner offen gestaltet sein und Beitrittsmöglichkeiten und Kooperationen mit bestehenden und sich neu gründenden Netzwerken ermöglichen.

Dieser Leitfaden informiert über notwendige Unterlagen, Voraussetzungen und Inhalte der Förderung, sowie über die Antragstellung und das Genehmigungsverfahren in Schleswig-Holstein.

Genehmigungsverfahren

Notwendige Unterlagen und Voraussetzungen

Die notwendigen Unterlagen finden Sie am Ende der Seite unter dem Punkt „Downloads“.

 

Ansprechpartner/innen

Anträge zur Förderung sind bei den jeweiligen regionalen Zuständigkeiten der Landespflegekassen einzureichen.
Siehe Tabelle
Darüber hinaus steht Hr. Peetz (vdek) als zentraler Ansprechpartner der Pflegekassen für Fragen zu Verfügung:

Sven Peetz, E-Mail: sven.peetz@vdek.com  Tel.: 0431/97441-27

 

Downloads

Netzwerk-Steckbrief zur Förderung kommunaler Netzwerke nach § 45c Abs. 9 SGB XI

Kooperationsvereinbarung zur Förderung kommunaler Netzwerke nach § 45c Abs. 9 SGB XI

Vereinbarung der Zusammenarbeit zur Förderung kommunaler Netzwerke nach § 45c Abs. 9 SGB XI

Konzept zur Förderung kommunaler Netzwerke nach § 45c Abs. 9 SGB XI

Kostenplan Netzwerkförderung nach § 45c Abs. 9 SGB XI

Stellungnahme des Kreises/der kreisfreien Stadt Freiwillige Vereinbarung

Regionale Zuständigkeiten der Landesverbände der Pflegekassen in Schleswig-Holstein zur Förderung kommunaler Netzwerke

Verwendungsnachweis