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Lokale Allianzen / Demenznetzwerke

Denkanstoss Alzheimer.

Aktueller Aufruf an alle Kooperationspartner/innen und Akteure in Schleswig-Holstein

Es gibt eine neue Förderrunde für das Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“. Allerdings können sich lediglich Akteure in Landkreisen und kreisfreien Städten, in welchen bisher noch keine Lokalen Allianzen gefördert wurden.

In Schleswig-Holstein sind nach unserem Wissen folglich nur noch hier Förderungen möglich:

  • Steinburg
  • Dithmarschen
  • Plön
  • Stormarn
  • Schleswig-Flensburg
  • Kiel

Die erste von fünf Förderwellen startet am 1. Oktober 2020. Der Förderzeitraum erstreckt sich vom 01.10.2020 bis 30.09.2023, es ist eine maximale Förderung von 30.000 € möglich. Die Bewerbung ist bis zum 30. Juni 2020 möglich.

Ziel der Förderung ist der Aufbau oder die Weiterentwicklung eines Hilfenetzwerks für an Demenz erkrankte Menschen. Förderfähig sind u.a. Personal- und Sachausgaben.

Förderschwerpunkte sind u.a.

  • Unterstützung pflegender Angehöriger, z. B. durch Präventions- und Entlastungsangebote, bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, auch in Kooperation mit Unternehmen und teilstationären Einrichtungen
  • Unterstützung im Alltag, z. B. durch Ausbau der ehrenamtlichen Besuchsdienste und der Alltagsbegleitung in Einrichtungen sowie der Nachbarschaftshilfe
  • Förderung der Teilhabe von Menschen mit Demenz, z. B. über Kultur-, Sport- und Bildungsangebote
  • Unterstützung für Menschen in einem frühen Stadium der Erkrankung; Schaffung von inklusiven Angeboten für Menschen mit und ohne Demenz (Vermeidung von Stigmatisierung und Ausgrenzung), etwa durch Öffnung der Vereine und Kultureinrichtungen, gemeinsame Cafés, Mittagstische, auch virtuelle Treffen.

Nähere Informationen finden Sie unter

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/ministerium/ausschreibungen-foerderung/foerderrichtlinien/bundesprogramm-lokale-allianzen-menschen-mit-demenz

Unterstützung in der Bewerbungs- und Förderhase erhalten Sie bei der Netzwerkstelle „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“. Diese unterstützt das BMFSFJ in der Umsetzung und Begleitung des Programms und erweitert ihre Aufgaben um die Entwicklung eines projektbezogenen Beratungsangebotes.

https://www.netzwerkstelle-demenz.de/

Gerne können Sie sich bei Fragen auch an das Kompetenzzentrum Demenz in SH wenden, wir sind für Sie da und unterstützen Sie bei der Konzeption und Umsetzung Ihres Projekts.

 

Lokale Allianzen und Demenznetzwerke – wofür gibt es diese überhaupt?

An vielen Orten in Schleswig-Holstein gibt es bereits Demenznetzwerke, in denen Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Unternehmen und Vereine zusammenwirken, damit das Leben mit Demenz leichter wird. Sie bieten Orientierung über vorhandene Angebote, bringen Akteure an einen Tisch, stimmen deren Angebote untereinander ab und suchen neue Kooperationen zum Beispiel mit Museen, Bauernhöfen oder Hausärzten.
Menschen mit Demenz brauchen vor Ort Strukturen, die ihnen und ihren Familien konkret helfen, trotz Demenz ihren Alltag so normal wie möglich weiter zu leben. In den Lokalen Allianzen vernetzen sich Akteure und nehmen Einfluss, damit Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen

  • nicht ausgegrenzt werden,
  • verständnisvoll und einfühlsam akzeptiert werden,
  • so lange es geht in das gesellschaftliche Leben einbezogen bleiben
  • und individuelle Hilfe und Unterstützung erfahren.

 

Welche Netzwerke gibt es in Schleswig-Holstein und wie kann ich Kontakt aufnehmen?

Eine Liste der Demenznetzwerke und Lokalen Allianzen in Schleswig-Holstein finden Sie hier.
Oder schauen Sie auf die Projektlandekarte bzw Liste unter https://www.wegweiser-demenz.de/lokale-allianzen/lokale-allianzen/projektlandkarte.html

Wo gibt es Unterstützung für Netzwerke?

Das Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein unterstützt lokale Demenznetzwerke in ihrem Engagement. In unseren Kooperationen lernen wir miteinander und voneinander, unterstützen bei Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit, leisten Hilfestellung bei der Finanzierung des Netzwerks und organisieren Austauschtreffen unter den Netzwerken.

Darüber hinaus ist die Netzwerkstelle „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ bei der BAGSO eine Anlaufstelle für bestehende und sich neu gründende Demenznetzwerke auf bundesweiter Ebene. Auf Fachtagungen und Workshops bietet sie Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, themenbezogene Erfahrungen auszutauschen und neue fachliche Impulse zu erhalten. Sie fördert den Fachaustausch zwischen den Bundesländern und bringt die Erfahrungen der lokalen Demenznetzwerke in die Nationale Demenzstrategie mit ein. Diese Netzwerkstelle wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Das Projekt schließt an das Bundesmodellprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ des BMFSFJ an, in dem bundesweit 500 lokale Hilfenetzwerke für Menschen mit Demenz aufgebaut wurden.

https://www.bagso.de/projekte/netzwerkstelle-lokale-allianzen-fuer-menschen-mit-demenz/

 

Informationen für Netzwerke

Netzwerkförderung

Grundlagen

Regionale Netzwerke können sich von den Pflegekassen in Schleswig-Holstein mit bis zu 20.000 Euro je Kalenderjahr und je Kreis oder kreisfreier Stadt fördern lassen. Die gesetzliche Grundlage für diese Förderung bilden die  „Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes und des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V. zur Förderung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag, ehrenamtlichen Strukturen und der Selbsthilfe sowie von Modellvorhaben zur Erprobung neuer Versorgungskonzepte und Versorgungsstrukturen nach § 45c Abs. 7 SGB XI i. V. m. § 45d SGB XI sowie zur Förderung regionaler Netzwerke nach § 45c Abs. 9 SGB XI vom 24.07.2002 in der Fassung vom 05.12.2016.“

Die Netzwerke sollen dem strukturierten Zusammenwirken aller Akteure dienen, die an der Versorgung Pflegebedürftiger beteiligt sind. Ziel der regionalen Netzwerke ist die Verbesserung der Versorgung und Unterstützung von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen sowie vergleichbar nahestehenden Pflegepersonen. Das antragstellende Netzwerk muss inhaltlich und bezogen auf die Netzwerkpartner offen gestaltet sein und Beitrittsmöglichkeiten und Kooperationen mit bestehenden und sich neu gründenden Netzwerken ermöglichen.

Dieser Leitfaden informiert über notwendige Unterlagen, Voraussetzungen und Inhalte der Förderung, sowie über die Antragstellung und das Genehmigungsverfahren in Schleswig-Holstein.

Genehmigungsverfahren

(Inhalt folgt)

Notwendige Unterlagen und Voraussetzungen

(Inhalt folgt)

Ansprechpartner/innen

Anträge zur Förderung sind bei den jeweiligen regionalen Zuständigkeiten der Landespflegekassen einzureichen.
Siehe Tabelle
Darüber hinaus steht Hr. Peetz (vdek) als zentraler Ansprechpartner der Pflegekassen für Fragen zu Verfügung:

Sven Peetz, Email: sven.peetz@vdek.com  Tel.: 0431/97441-27

Downloads

(Inhalt folgt)