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Das Kompetenzzentrum Demenz stellt sich vor

Das Team vom Kompetenzzentrum Demenz

Das Kompetenzzentrum Demenz ist ein Projekt der Alzheimer Gesellschaft S.-H. e.V. / Selbsthilfe Demenz, gefördert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung in Schleswig-Holstein und den Spitzenverband der Pflegekassen.

Zu unseren Zielen und Aufgaben erfahren Sie mehr auf dieser Homepage
und in unserem Flyer.

Ihre Ansprechpartner:

Die persönlichen E-Mailadressen der Mitarbeiter setzen sich aus dem entsprechenden Nachnamen und @demenz-sh.de zusammen. (Bitte achten Sie auf ss statt ß und oe statt ö.)

Swen Staack
Swen Staack
Dipl.-Sozialpädagoge
Projektleitung
Tel. 040 - 609 264 19
Anne Brandt
Anne Brandt
exam. Krankenschwester
und Dipl.-Sozialpädagogin
stellv. Leitung
Tel. 040 - 609 264 23
Carola Schunorth
Carola Schunorth
Verwaltung
Tel. 040 - 609 264 20
Susanne Derwort
Susanne Derwort
Verwaltung
Tel. 040 - 609 264 21
Antje Holst
Antje Holst
exam. Krankenschwester
Erz.wissenschaftlerin M.A.
Tel. 040 - 609 264 24
Melina Meding
Melina Meding
Dipl.-Ing. Landespflege
(FH), Redakteurin
Tel. 040 - 609 264 22
Anneke Wilken
Anneke Wilken
Dipl.-Sozialpädagogin
Sozialarbeiterin und
Krankenschwester
Tel. 040 - 609 264 25
Cornelia Prepernauk
Cornelia Prepernau
exam. Altenpflegerin und
Dipl. Pädagogin
Tel. 040 - 609 264 20

 

Unsere Honorarkräfte:

Ines Hundsdörfer
Ines Hundsdörfer
Dipl.-Sozialpädagogin
Wienke Jacobsen
Wienke Jacobsen
B.A. Soz. Arbeit, M.A.
Prävention und
Gesundheitsförderung
Sabine Loedige
Sabine Loedige
Pflegedienstleitung,
Lehrerin für Kranken-
und Altenpflege,
Vordiplom Pädagogik,
Heilpraktikerin für
Psychotherapie
Daniela Wolf
Daniela Wolf
Mag.a phil, BSc
Erziehungs- und Bildungs-
wissenschafterin;
Gesundheits- und Pflege-
wissenschafterin;
Evi Schumacher
Evi Schumacher
Exam. Krankenschwester,
Stationsleitung, Pflege-
dozentin, Mediatorin,
Betriebspsychologin (FH)


Julia Rübesamen
Julia Rübesamen
Exam. Krankenschwester,
Pflegeberaterin

 

 

Ziele und Aufgaben

In Schleswig-Holstein leben mittlerweile ca. 53.000 Menschen mit Demenz – die Anzahl steigt kontinuierlich. Dies stellt für die bestehenden ambulanten und stationären Angebotsstrukturen für Diagnostik, Behandlung und Pflege eine besondere Herausforderung dar.

Ziel der Kompetenzzentrums Demenz ist es, die Versorgungsstrukturen des Landes Schleswig-Holstein im Bereich Demenz auszuweiten, zu verbessern und qualitätsgsichert zu erhalten. Lückenin der Versorgung sollen erkannt und geschlossen werden. Dabei steht die Situation in den ländlichen und strukturell benachteiligten Räumen im Fokus. Als Leitgedanke gilt: „ambulant vor stationär“.

Die wirksame Vernetzung aller in Schleswig-Holstein am Thema Demenz beteiligten Akteure soll weiter vorangebracht  und beständig ausgebaut werden. Hierzu zählen z.B. ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, Träger- und Wohlfahrtsverbände, Ärzteschaft, Vereine, die Organisation und Verbände der Betroffenen und pflegenden Angehörigen, die professionellen und ehrenamtlichen Helfer, die Betreuungsgruppen, sowie andere an der Versorgung Beteiligte.

Durch Koordinierung und Kooperation sollen Strukturen langfristig und nachhaltig erhalten, aber auch neue Hilfs- und Beratungsangebote, ambulant wie stationär aufgebaut werden, um weiterhin sachgerecht, schnell, qualitätsgesichert und zuverlässig entsprechende Hilfen und Informationen vermitteln zu können.


Unsere Aufgaben im Einzelnen:

Beratung und Begleitung

  • Fachliche Unterstützung der Pflegestützpunkte des Landes Schleswig-Holstein, anderer Beratungsstellen, Angehörigengruppen, regionalen Alzheimer Gesellschaften und Anbietern von Angeboten zur Unterstützung im Alltag.
  • Beratung und Unterstützung beim Aufbau von niedrigschwelligen Betreuungsangeboten, Angehörigengruppen und anderen Selbsthilfeangeboten.
  • Hilfen bei der Umsetzung neuer und bestehender Rechts- oder Gesetztesvorgaben.
  • Begleitung und Einrichtung von fachbezogen Arbeitskreisen (z.B. zu den Themen: Demenz und geistige Behinderung, Ergotherapie, Menschen mit beginnender Demenz, Migration, Logopädie).

Aufbau demenzfreundlicher Strukturen und Netzwerke

  • Unterstützung bei der Schaffung demenzfreundlicher Strukuren in den Kommunen (z.B. durch Schulung von Multiplikatoren bei Polizei, Feuerwehr, Banken, Hospizen, Kommunalverwaltung, Krankenhäusern, Bibliotheken).
  • Unterstützung beim Aufbau, Initiierung von landesweiten Netzwerken verschiedener Berufsgruppen und anderer beteiligter Akteure auf regionaler und landesweiter Ebene.
  • Unterstützung der „Allianz für Menschen mit Demenz“ in Schleswig-Holstein.
  • Förderung und Unterstützung bei der Entwicklung neuer Konzepte zur Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz, insbesondere für alleinstehende Menschen mit Dmenz und/oder für Menschen mit Demenz im ländlichen Räumen.

Wohnen und Leben

  • Beratung und Unterstützung bei der inhaltlichen Konzeption und Umsetzung von ambulanten Wohnprojekten und stationären Wohngruppen.
  • Beratung und Unterstützung bei der inhaltlichen Konzeption und Umsetzung von speziell errichteten „Demenzstationen“ in stationären Einrichtungen im Krankenhaus.
  • Informationen und Unterstützung in der Wohnraumberatung und über mögliche Unterstützung in der Häuslichkeit.
  • Angebot einer Musterwohnung für Menschen mit Demenz für Führungen und Fortbildungen sowie Online-Präsentationen mit virtuellem Rundgang.

Fortbildung- und Qualifizierung

  • Qualifizierungsangebote für Pflege- und Betreuungskräfte, Ehrenamtliche und pflegende Angehörige.
  • Schulungen für Ehrenamtliche und Nachbarschaftshelfer/innen nach § 45 SGB XI (30 Stunden / 20 Stunden).
  • Unterstützung von stationären Einrichtungen und ambulanten Pflegediensten durch individuelle Inhouse-Schulungen.

Öffentlichkeitsarbeit

  • Durchführung von bedarfsgerechter, überregionaler Öffentlichkeitsarbeit.
  • Informationsveranstaltungen mit Unterstützung der regionalen Strukturen, auch für spezielle Zielgruppen (z.B. ältere Bürger, Jugendliche).
  • „Demenzwegweiser“ für alle Kreise und kreisfreien Städte.
  • Die Entwicklung, Veröffentlichung und Aktualisierung von landesbezogenen Handreichungen oder Infobroschüren zu verschiedenen Themen im Handlungsfeld Demenz.

Bündelung von Kompetenz, Wissen und Informationen

  • Erfassung, kontinuerliche Fortschreibung und Veröffentlichung der landesweiten Angebote für Menschen mit Demenz, deren Angehörigen und der an der Betreuung und Pflege beteiligten Akteure unter Berücksichtigung neuer Zugangswege.