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Migration

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Ist Demenz unter Menschen mit Migrationshintergrund in Schleswig-Holstein ein Thema?
Wie gehen die verschiedenen Kulturkreise mit dem Thema um?
Suchen sie Hilfe und wenn ja welche?
Welche Angebote gibt / gab  es bisher und wie werden / wurden sie angenommen?

Wir möchten Bedarfe und Angebote aufspüren, unterstützen und bekannt machen.

Nach einer Veröffentlichung von Juni 2016 der Deutschen Alzheimer Gesellschaft gibt es in der Bevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit bundesweit etwas mehr als 40.000 Erkrankte.
Das macht weniger als 3% der Bevölkerung aus.

Hier finden Sie diverse Linktipps und weitere Informationen zum Thema:

Rechtsberatung in türkischer Sprache in den Beratungsstellen Lübeck und Kiel der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein
„Sizin için ne yapabilirim?“ – die Frage „Was kann ich für Sie tun?“ ist ab sofort in den Beratungsstellen Lübeck und Kiel auch auf Türkisch zu hören. Damit haben auch türkische Mitbürger die Möglichkeit, eine unabhängige Rechtsberatung in ihrer Muttersprache zu erhalten. Zwei erfahrene türkische Rechtsanwältinnen stehen zur Verfügung. Termine Lübeck unter Tel.: 0451/722 48 und Kiel unter 0431/590 99-40.
Verbraucherzentrale Schleswig Holstein

 

Fachtag „Demenz und Migration“
Flyer „Demenz und Migration“
Am 23.11.2011 hat das Kompetenzzentrum Demenz S-H einen Fachtag zum Thema „Demenz und Migration“ durchgeführt. Die Veranstaltung fand im Wissenschaftszentrum Kiel statt. Als Referentinnen und Referenten konnten praxiserfahrene und kompetente Fachleute aus dem Feld der Migrationsarbeit gewonnen werden. Sie beleuchteten das Thema „Kultursensibilität und Demenz“ aus verschiedenen Perspektiven und zeigten Handlungsansätze für den Umgang mit an Demenz erkrankten Migrantinnen und Migranten auf.
Wir haben eine chronologische Zusammenfassung der Inhalte der Redebeiträge für Sie erstellt.

Im Folgenden finden Sie die Redebeiträge, die uns die Referentinnen und Referenten freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben:
Rede Herr Peter Lehnert, Beauftragter für Integration beim Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration in S-H
Vortrag Frau Zeynep Babadagi-Hardt, Duisburg
Vortrag Frau Lidia Pfeifer, MiMi
Vortrag Frau Dagmar Godt, INTRANT     Materialien 1      Materialien 2
Handout und Diskussionsergebnisse Workshop „Demenz und Migration im ehrenamtlichen Bereich / niedrigschwellige Betreuungsangebote“, Frau Olesya Belyaev, Fachstelle für pflegende Angehörige, AWO Kreisverband Nürnberg e.V.


Das Norddeutsche Zentrum zur Weiterentwicklung in der Pflege betreibt eine Datenbank, in der Sie sich als Pflegeeinrichtung, die bereits Erfahrungen im Bereich der kultursensiblen Pflege gesammelt hat, eintragen bzw. Suchen lassen können. Zur Datenbank

Kurzinformation zur Erkrankung und den dazugehörigen Herausforderungen (rechte Spalte) auf deutsch, englisch, türkisch, russisch, italienisch, griechisch, polnisch, kroatisch, portugiesisch, spanisch, französisch, rumänisch und bulgarisch sowie zu Betreuung und Vorsorgevollmachten auf deutsch, türkisch, russisch, italienisch, griechisch, polnisch und englisch unter ZfP Südwürttemberg.

Informationen über Alzheimer und weitere Demenzerkrankungen in anderen Sprachen bietet die Seite der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg.

Medizinischer Dienst der Krankenversicherung (MDK) zur Pflegebegutachtung gibt es in deutsch, türkisch, griechisch, polnisch, russisch, kroatisch und italienisch.
Informationen finden Sie hier.

Nasch Dom – ein Projekt zur Verbesserung der Versorgung russischsprachiger Demenzkranker„: Dokumentation zum Workshop „Demenz und Migration“ am 15.01.14 in Bonn

Leitlinienorientierte Informationsplattform zum Thema Demenz für Betroffene und Angehörige, Pflegende sowie Ärzte und Ärztinnen. Viele Informationen auch auf Türkisch und Russisch. Das Projekt wird von den Universitätskliniken Freiburg und Hamburg in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern durchgeführt und vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) im Rahmen der Initiative „Leuchtturmprojekt Demenz“ gefördert.
Informationen finden Sie hier

Die Landesinitiative Demenz-Service NRW bietet die Broschüre „Hilfen zur Kommunikation bei Demenz“ von Jennie Powell, Kuratorium Deutsche Altershilfe (Hrsg.), 2012 auf deutsch (Heft 2), russisch (Heft 12), türkisch (Heft 13) und polnisch (Heft 15) als Print und kostenlosen Download an.

Informationen in sehr vielen Sprachen gibt es auf den Seiten der australischen Alzheimer Gesellschaft.

Doris Neppert, Fachhochschule Kiel, Masterthesis : „MigrantInnen und Demenz – Ressourcen, Belastungen und Krankheitskonzepte. Eine Rekonstruktion anhand von Interviews mit VertreterInnen von MigrantInnenselbstorganisationen“. Basis dieser Arbeit war ein qualitatives Forschungsprojekt der damaligen Landesagentur Demenz. Zu lesen hier.