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Kultur, Natur und Sport

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Wir möchten Menschen über die Kultur, die Natur und den Sport einen Zugang zum Thema Demenz verschaffenKultur, Natur und Sport gemeinsam für Menschen mit Demenz, Angehörige, Begleitpersonen und Interessierte erlebbar machen ein Stück Normalität erhalten / schaffen durch Förderung von Teilhabe in der Gesellschaft.

Deshalb bieten wir Austellungen zum Verleih, Informationen zur Medienbox Demenz der Büchereizentrale Schleswig-Holstein und Informationen / Unterstützung / Kooperationen beim Aufbau von Angeboten aus den Bereichen Kultur, Natur und Sport.

 

anker-icon-small Ausstellungen zum Verleih:

Fotowanderausstellung Vergissmeinnicht – Alltag leben mit Demenz
Ausgewählte Exponate aus dem Alzheimerpreis Schleswig-Holstein 2007.

Die Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. / Selbsthilfe Demenz, verleiht die Ausstellung zu Informationszwecken und der positiven, werteorientierten Auseinandersetzung mit der Lebenssituation demenzkranker Menschen und ihrer Angehörigen. Gewünscht wird, dass die entleihende Institution während des Ausstellungszeitraumes deshalb mindestens eine Veranstaltung durchführt, die sich der Krankheit Demenz und ihren Auswirkungen widmet.

Verleihbedingungen (PDF)

 

 

Fotoausstellung Leben mit Demenz – Einblicke wagen – Ängste verlieren – Isolation überwinden
Zum Verleih innerhalb von Schleswig-Holstein

„Claudia Thoelens Fotografien sind eine gelungene Form, die Schwellenangst bei der Begegnung mit der fremd anmutenden Welt der demenzkranken Menschen zu überwinden. Ihre Fotografien sind eine Einladung zum Perspektivenwechsel. Aus dem ”Sich einlassen” in die Situation des erkrankten Menschen, aus dem Interesse an der anderen Weltsicht entsteht die Möglichkeit, Ängste abzubauen.
Mit dieser Ausstellung unterstützt die Landesregierung die Diskussion um die Weiterentwicklung einer fachlichen und menschlichen Begleitung und Pflege demenzkranker Menschen und ihrer Angehörigen.“

Zitat: Heide Moser / ehemalige Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holstein

Verleihbedingungen (PDF)

Für Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit stehen Ihnen folgende Bilder zur Verfügung. Diese Bilder sind urheberrechtlich geschütztes Eigentum der Fotografin und dürfen – soweit nicht anders mit ihr vereinbart – ausschließlich im Rahmen und für die Dauer der Wanderausstellung „Leben mit Demenz“ verwendet werden!
Jede weitere Verwendung verletzt das Persönlichkeitsrecht der abgebildeten Personen und das Urhebergesetz.
Download der Fotos als zip-Archiv (9,3 MB) (Bitte beachten Sie die Urheberrechtbestimmungen oben.)

Neue Fotoausstellung über eine Demenz-Frühbetroffene
von Claudia Thoelen als online-Katalog
Informationen bei der Fotografin.
Claudia Thoelen, Faberstr. 23, 20257 Hamburg,
Tel. 040 – 85374728, e-mail: thoelen.c@snafu.de

 

anker-icon-small „Picknick im Labyrinth“ – ein Projekt der Büchereizentrale Schleswig-Holstein
buechereizentrale
Neben den bewährten Medienboxen für die Gruppenarbeit mit Senioren gibt es seit Februar 2013 mit „Picknick im Labyrinth – Medien für die Begleitung von Menschen mit Demenz“ auch spezielle Demenzboxen.
Im Verleih sind Medienboxen mit bis zu 20 Titeln (Bücher, Spiele, Text-, Ton- und Bildsammlungen) für die Begleitung und Aktivierung von Menschen mit Demenz.
Auch 12 verschiedene thematische Bilderserien mit historischen Fotos für die Biografie- und Erinnerungsarbeit befinden sich in den Kisten. Sie können mit einem dazugehörigen Holzrahmen nach der Kamishibai-Methode besonders lebendig eingesetzt werden.
Das Kompetenzzentrum Demenz unterstützte die Erstellung der Boxen mit Inhaltsempfehlungen und steuerte die bereits vergriffenen Artikel „Aber bitte mit Sahne – das etwas andere Schleswig-Holsteinische Kochbuch besonders für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen“ und den als Demenzschuber angepassten „Demenzkoffer Vergissmeinnicht“ bei.
Ansprechpartner für die Ausleihe sind Stadt- und Gemeindebibliotheken.
Die Medienbox darf 8 Wochen ausgeliehen werden. Erkundigen Sie sich über eventuelle Ausleihgebühren.

Flyer zu den Medienboxen „Picknick im Labyrinth“ (PDF)
Flyer zur Eröffnungsveranstaltung am 26.02.13 in Garstedt (PDF)
Artikel mit Eindrücken aus der Eröffnungsveranstaltung

Handreichung zum Medieneinsatz für die Begleitung von Menschen mit Demenz

Die Büchereizentrale Schleswig-Holstein hat im Rahmen des Projekts „Picknick im Labyrinth“ eine Handreichung zum Medieneinsatz für die Begleitung von Menschen mit Demenz erstellt. Sie enthält Basisinformationen für ein besseres Verständnis von Demenz, Praxis- und Medienhinweise sowie Tipps und Informationen für die Zusammenarbeit von Büchereien mit anderen Einrichtungen. Alle hauptamtlich geleiteten Büchereien in Schleswig-Holstein erhalten ein Exemplar der Publikation.
Hier finden Sie die Handreichung (PDF)

Für das Demenzboxprojekt umgestaltet und nun frei verfügbar:
Broschüre zur Gestaltung einer Projektwoche oder einzelner Unterrichtseinheiten zum Thema Demenz für Jugendliche (PDF)

Der Altenpflegepreis Schleswig-Holstein 2013 geht an „Picknick im Labyrinth – Medien für die Begleitung von Menschen mit Demenz“:
Artikel der Büchereizentrale Schleswig-Holstein

IMG_20170111_093505006Seit Februar 2017 werden neben den bewährten Medienboxen auch handliche Jutetaschen mit einer themenrelevanten Auswahl an 8-9 Medien als „Kleines Picknick im Labyrinth“ angeboten. Auch hier ist auf eine gelungene Mischung aus Ratgebern, Beschäftigungsanregungen und intergenerativen Medien geachtet worden.
Gefördert durch das Ministerium für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein sind 74 Büchereistandorte im Land mit 100 Medientaschen in drei Varianten ausgestattet worden. Auch dieses Projekt konnte das Kompetenzzentrum Demenz unterstützen.
SHZ-Artikel zur Auftaktveranstaltung in Bordesholm vom 02.02.17
SHZ-Artikel vom 09.02.17 über die Taschen in der Stadtbücherei Rendsburg
Werbekarte „Kleines Picknick

Zur Homepage der Büchereizentrale Schleswig-Holstein

 

Linktipp – mehr¬Sinn® Geschichten für Menschen mit Demenz:
Informationen und ein Film zu den „mehr-Sinn“ Geschichten

Wissenswertes zum Vorlesen:
Menschen mit Demenz erfolgreich vorlesen:
Tipps des Forums für Ergotherapie und Demenz


anker-icon-small Informationen und Unterstützung beim Aufbau von Angeboten aus den Bereichen Kultur, Natur und Sport

Wir möchten Teilhabe in stressfreier Atmosphäre für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen oder Begleitpersonen schaffen und erhalten. Ebenso möchten wir durch themenspezifische Angebote die Bedeutung einer Demenz der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.
Einige Ideen haben wir modellhaft ausprobiert. Wir geben Ihnen unsere Erfahrungen als Anregung und Handlungsrichtlinie mit auf den Weg.
Sie haben selber Ideen oder sind in ihrer Planung schon fortgeschritten? Sprechen Sie uns an. Vielleicht können wir Sie durch Beratung, Kontakte und Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.

Die folgenden Medientipps und Best-Practise-Beispiele verstehen sich als Plattform, um zu informieren, was bereits umgesetzt wurde und was aktuell stattfindet. Es wird dadurch deutlich, was alles möglich ist! Lassen Sie sich begeistern!


Eigene Veröffentlichungen zum Thema:

kulturcoverHandreichung April 2015:

Aktive Teilhabe von Menschen mit Demenz an Kultur und Natur – Ideen und Anregungen
Aus den Erfahrungen der durch das Kompetenzzentrum Demenz durchgeführten Museums- und Wildparkbesuchen ist in Zusammenarbeit mit der Diakonie Altholstein eine Handreichung entstanden. Sie richtet sich an professionelle und ehrenamtliche Begleiter von Menschen mit Demenz, sowie an Organisationen aus dem Kulturbereich, die sich dieser Zielgruppe öffnen möchten. Wir möchten damit Begleitende anregen, gemeinsam mit Menschen mit und ohne Demenz Kultur und Natur zu genießen.
Beispiele aus der Region und Durchführungstipps veranschaulichen praxisnah, was möglich ist und woran gedacht werden sollte.
Die 28-seitige Broschüre kann gegen eine Schutzgebühr von 1,50 Euro zzgl. einer Porto- und Verpackungspauschale beim Kompetenzzentrum bestellt oder heruntergeladen werden.
Hier geht es zur Online Version (PDF)

gottesdienst_cover

Handreichung Juli 2014:

„Gott hält uns alle in seiner Hand“ – Gottesdienste gemeinsam gefeiert mit Menschen mit Demenz
Die 36-seitige Broschüre kann über das Kompetenzzentrum Demenz bezogen werden (Schutzgebühr 2,50 Euro + Portokosten).
Wir beraten gern zum Thema.
Hier geht es zur Online Version (PDF)

 

 

Angebote mit Beteiligung des Kompetenzzentrums Demenz:

Der Chor „Die Herbstzeitlosen – Singende Selbsthilfe“
Ein Chor für Menschen mit einer Gedächtnisstörung, ihre Angehörigen und UnterstützerInnen. Die Freude am Singen verbindet. Musik schafft eine Atmosphäre für Begegnung, Austausch und Verständnis. Ein Projekt der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. / Selbsthilfe Demenz in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Demenz, dem Pflegestützpunkt in der Stadt Neumünster, der Musikschule Neumünster und dem Seniorenbüro der Stadt Neumünster.
Jeden Montag von 10.00-11.30h in der Musikschule Neumünster.
Flyer „Die Herbstzeitlosen“ (PDF)

Dank Spenden der Dr. Hans-Hoch-Stiftung und des Lions-Club Neumünster kann das Chorprojekt „Die Herbstzeitlosen“ vorerst weiter gehen.
Wir bedanken uns!
Zum Artikel aus dem SHZ Holstein Courier vom 24.02.16 (PDF)

Singen im Schloß – ein Chor für Menschen mit einer Gedächtnisstörung, deren Angehörige und alle, die Lust am Singen haben.
Ein Projekt der Pflege Diakonie Altholstein mit Partnern.
Jeden Freitag von 10.00-11.30 Uhr in Bad Bramstedt.
Flyer „Singen im Schloß“

Auf Flügeln der Musik
Fortbildung zur Konzertvermittlung für Menschen mit Demenz über das Institut für Bildung und Kultur im November 2013 in Rendsburg. Das Kompetenzzentrum Demenz hat mit einer 4-stündigen Unterrichtseinheit zum Basiswissen Demenz und zur Kommunikation mit Betroffenen im Rahmen dieser Schulung für Musiker und Konzertveranstalter beigetragen.

Picknick im Labyrinth – Medien für die Begleitung von Menschen mit Demenz
Preisgekröntes Projekt der Büchereizentrale Schleswig-Holstein. Das Kompetenzzentrum Demenz war bei der Entstehung und Umsetzung beratend und fortbildend mit tätig.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Plattdeutsch als Zugang zu Menschen mit Demenz
Im Jahresprogramm 2015 des Kompetenzzentrums Demenz befand sich erstmals auch eine Fortbildung zu Plattdeutsch in der Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz. Elke Kirchhoff-Rode führte in der Nordsee Akademie Leck in die Vorteile des Plattschnackens ein. Fast alle Teilnehmer waren recht geübt im Verstehen des Niederdeutschen. Durch praxisnahe Übungen half Frau Kirchhoff-Rode den Teilnehmern, ihre Scheu vor dem Sprechen abzulegen. Viele konnten bereits bestätigen, dass nur ein paar plattdeutsche Wörter im richtigen Moment, Türen zu Menschen mit Demenz öffnen können.
Einen Artikel in Platt über den Fortbildungstag veröffentlichte die SHZ am 10.11.15 (PDF)
Wer für entsprechende Gruppen Interesse an ähnlichen Fortbildungen hat, kann sich gerne an das Kompetenzzentrum Demenz wenden.

anker-icon-small Bauernhöfe als Orte für Menschen mit Demenz
cover_bauernhofKooperationsprojekt mit der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein
Eine Kaffeerunde mit Beschäftigungsprogramm als niedrigschwelliges Angebot oder Ausflugsziel, Jahreszeiten-/und Themenkurse, Tagesbetreuung, eine Wohngemeinschaft, ein Urlaubsangebot, Kurzzeit- oder Verhinderungspflege. Denkbar ist vieles, denn Bauernhöfe bieten von ihrem Ambiente her, einen entspannten und zugleich anregenden Ort. Gerne möchten wir gemeinsam mit interessierten Landwirten solche Angebote in Schleswig-Holstein etablieren und publik machen.

Projektflyer

Was sich weiter tut und wo es bereits teilnehmende Höfe gibt, erfahren Sie unter Hilfen vor Ort


„Natur gemeinsam erleben – Wandern für Menschen mit und ohne Demenz“

„Komm mit – zum Wandern für Menschen mit und ohne Demenz“ ist ein Kooperationsprojekt des Kompetenzzentrums Demenz in S-H und der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V.
Ziel: Wanderführern und Naturinteressierten in ganz Schleswig -Holstein Mut machen, auch Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen gezielt anzusprechen und geeignete Angebote zu entwickeln.
Nach erfolgreicher Impulsschulung für Wanderführer in Zusammenarbeit mit der AWO Beratungsstelle für Demenz und Pflege in Kiel, bieten wir auf Anfrage weitere Schulungen in ganz Schleswig-Holstein an.
Termine und Näheres dazu finden Sie weiter unten unter der Rubrik „Wandern“ in den blauen Kästen.

„Alter in Bewegung“
Landesweites Netzwerk für den Senioren- und Gesundheitssport des Landessportverbandes Schleswig-Holstein (LSV) und weiterer Partner (u.A. Forum Pflegegesellschaft und Kompetenzzentrum Demenz).
Mehr zu diesem ausgezeichneten Projekt weiter unten unter der Rubrik „Sport“ in den blauen Kästen.

 

anker-icon-small Regionale und überregionale Praxisbeispiele thematisch sortiert:

       Kunst und Kultur

Museumspädagogik / Besuch kultureller Veranstaltungen

Schleswig-Holstein: Kiel – Kulturpaten für Menschen mit Demenz
Die Diakonie Altholstein bildet in Kiel Kulturpaten aus. Die ehrenamtlichen Kulturpaten nehmen an einer Schulung zum Thema Demenz (20 Stunden) und einer Einführung in die kreative Vermittlung verschiedener Kulturbereiche (10 Stunden) teil. Auch in der anschließenden Praxisphase finden regelmäßig Reflexions- und Weiterbildungstreffen statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Ziel ist es, gemeinsam mit den von Demenz Betroffenen Kultur zu genießen. Das kann in Form von Besuchen kultureller Veranstaltungen wie Konzerten oder Theater, dem direkten Kontakt mit Kulturschaffenden oder der eigenen kreativen Auseinandersetzung mit bestimmten Themen und Materialien geschehen. Der biographische Hintergrund und die aktuellen Bedürfnisse der Menschen mit Demenz stehen dabei im Mittelpunkt.
Die Robert-Bosch-Stiftung fördert im Rahmen der „Aktion Demenz“ dieses Projekt mit dem Ziel, Menschen mit Demenz stärker in die Gesellschaft zu integrieren und durch das gemeinsame Kulturerleben neue Ebenen der Begegnung zu schaffen.

Informationen:
Seniorenarbeit der Diakonie Altholstein
Ansprechpartnerin: Marion Janser
Eggerstedtstraße 11a, 24103 Kiel
Telefon 0431 / 99 04 09 313
e-Mail: marion.janser@diakonie-altholstein.de
www.diakonie-altholstein.de


Schleswig-Holstein: Wahlstedt – Sich erinnern im Museum: Begleitung von Menschen mit Demenz im Heimat- und Handwerksmuseum Wahlstedt

Betreuungsnachmittage mit kulturellem, spielerischem Angebot.
Kontakt für Arbeitsanleitungen und weitere Informationen:
Angelika Remmers
Volkshochschule Wahlstedt
Tel.: 04554-591

Ausgewählte weitere interessante Rubriken mit Anregungen für die Begegnung von Menschen mit Demenz auf der Homepage:


Schleswig-Holstein – Flensburg: Aufgeweckte Kunst-Geschichten

Die Alzheimer Gesellschaft Flensburg und Umgebung e.V. und der Museumsberg Flensburg haben sich 2015 durch Frau Prof. Wilkening und die Methode timeslip inspirieren lassen.
Daraus sind 1,5 stündige Angebote vor ausgewählten Bildern für Menschen mit Demenz gemeinsam mit Angehörigen und Ehrenamtlichen entstanden. Im Anschluß gibt es ein Kaffeetrinken.
Informationen: Alzheimer Gesellschaft Flensburg und Umgebung     info@alzheimer-flensburg.de
Zum Artikel über das Projekt in der SHZ am 11.03.16 (PDF)

 

Schleswig-Holstein – Lübeck: KunstImPuls
Seit September 2016 bietet das Museum Behnhaus Drägerhaus im Rahmen der lokalen Allianzen „KunstImPuls – Kunstnachmittage für Menschen mit einer frühen oder mittleren Demenz“ an.
Hier wird 2x monatlich Kunst erlebt und erzählt – auch für Angehörige / Begleiter.
Immer von 14.00 bis 16.00 Uhr im Museum Behnhaus Drägerhaus, Königstraße 9, 23552 Lübeck.
Leitung/Referent: Franziska Koschmidder – Kunsttherapeutin und Annette Klockmann – Kunstvermittlung
Termine und weitere Infos: Flyer KunstImPuls

 

Nordrhein-Westfalen – Bonn: Internationale Fachtagung „Kunststücke Demenz“
Rund 300 Künstler, Kulturpädagogen, Tätige in der Altenarbeit sowie Experten aus der Wissenschaft trafen sich am 14. Februar 2012 in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, um sich über nationale und internationale Entwicklungen künstlerisch-kultureller Praxis mit Menschen mit Demenz zu informieren und darüber zu diskutieren.
Tagungsbericht zur internationalen Fachtagung „Kunststücke Demenz“ (PDF)


Buchtipp:
IBK-Handbuch zur künstlerisch-kulturellen Praxis mit Menschen mit Demenz

Flavia Nebauer / Kim de Groote (2012): Auf Flügeln der Kunst. Ein Handbuch zur künstlerisch-kulturellen Praxis mit Menschen mit Demenz. kopaed, München. 16,80 Euro, ISBN 978-3-86736-324-2
Inhalt:
Kunst und Kultur beflügeln – auch Menschen mit Demenz. Ihnen schöne Erfahrungen bei künstlerisch-kulturellen Aktivitäten zu ermöglichen, sie gemeinsam mit ihren Angehörigen am Kulturleben ihrer Stadt teilhaben zu lassen, erfordert kompetente Begleitung. Voraussetzung ist eine gute Vorbereitung der künstlerisch-kulturellen Praxis. Dieses Handbuch soll dabei Hilfestellung leisten. In einer Bestandsaufnahme geht es um die Fragen: Welchen Stellenwert haben Kunst und Kultur derzeit in der Begleitung von Menschen mit Demenz und wie wird dem Bedürfnis nach sinnvoller Beschäftigung und Selbstausdruck von Seiten der verschiedenen Bezugs- und Berufsgruppen entsprochen? Es folgen „Wissensbausteine“ zum Krankheitsbild der Demenz und den Konsequenzen für die künstlerisch-kulturelle Praxis, zur Beziehungs- und Kommunikationsgestaltung sowie zu der Bedeutung und wissenschaftlich belegten Wirkung von Kunst und Kultur. Zahlreiche deutsche und internationale Praxisbeispiele aus den Bereichen Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Musik, Museum, Literatur und Medien sollen Anregungen geben, selbst initiativ zu werden und Kunst und Kultur in den (Pflege-)Alltag zu integrieren.
Das Handbuch richtet sich an Kulturpädagogen, Künstler und Kultureinrichtungen, Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen, im Sozialbereich und der Altenhilfe sowie Angehörige und Betreuende im häuslichen Umfeld.
Weitere Informationen

Broschüretipp – April 2015:
Aktive Teilhabe von Menschen mit Demenz an Kultur und Natur – Ideen und Anregungen
Aus den Erfahrungen der durch das Kompetenzzentrum Demenz durchgeführten Museums- und Wildparkbesuchen ist in Zusammenarbeit mit der Diakonie Altholstein eine Handreichung entstanden. Sie richtet sich an professionelle und ehrenamtliche Begleiter von Menschen mit Demenz, sowie an Organisationen aus dem Kulturbereich, die sich dieser Zielgruppe öffnen möchten. Wir möchten damit Begleitende anregen, gemeinsam mit Menschen mit und ohne Demenz Kultur und Natur zu genießen.
Beispiele aus der Region und Durchführungstipps veranschaulichen praxisnah, was möglich ist und woran gedacht werden sollte.
Die 28-seitige Broschüre kann gegen eine Schutzgebühr von 1,50 Euro zzgl. einer Porto- und Verpackungspauschale beim Kompetenzzentrum bestellt oder hier heruntergeladen werden.

Handwerkliches

Schleswig-Holstein: Kiel – Handwerkergruppe
Holzwerkstatt auf dem Hof Akkerboom in Mettenhof mit ehrenamtlichen Begleitern und unter professioneller Leitung.
Die Gruppe trifft sich 1x wöchentlich für ca. 3 Stunden.
Ein Hol- und Bringedienst wird angeboten.
Organisation: AWO Beratungsstelle Demenz und Pflege und Alzheimer Gesellschaft Kiel
Info

Kirche

Schleswig-Holstein: aufgeschlossene Kirchengemeinden
Ob Kirchenchor, Gemeindefest oder andere kirchliche Veranstaltung, Besuchsdienst, Kirchenbesichtigung oder Gottesdienst. Menschen mit Demenz sollten in der Kirchengemeinde nicht ausgeschlossen sein. Sie haben aber besondere Bedürfnisse, die es zu berücksichtigen gilt.

 

„Gott hält uns alle in seiner Hand“ – Gottesdienste gemeinsam gefeiert mit Menschen mit Demenz
„Bei Gott geht keiner verloren“ – so lautete der Titel des Werkstattgottesdienstes Demenz auf dem 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag am 3. Mai 2013 in Hamburg. Die Erkenntnisse aus dem Vorbereitungskreis und der Veranstaltung selbst wurden im Juli 2014 in der Arbeitshilfe zu Gottesdiensten gemeinsam gefeiert mit Menschen mit Demenz „Gott hält uns alle in seiner Hand“ (PDF) festgehalten.

Die 36-seitige Broschüre kann hier bezogen werden (Schutzgebühr 2,50 Euro + Portokosten):
Kompetenzzentrum Demenz
Alter Kirchenweg 33-41, 22844 Norderstedt,
Tel. 040/609 26 421, Fax 040/308 57 986
e-mail: info@demenz-sh.de

Zur Anregung für Ihre eigenen Demenzgottesdienste in Kirchengemeinden, Alten- und Pflegeheimen oder für Zielgruppengottesdienste stellen wir Ihnen die Broschüre und 2 weitere Themenblätter als Download zur Verfügung:

Arbeitshilfe „Gott hält uns alle in seiner Hand“ (PDF) (A5 Broschüre 36 Seiten, Herausgeber Kompetenzzentrum Demenz in Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft Hamburg e.V. und dem ev.-luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost, Juli 2014, ergänzte Neuauflage Januar 2016)

Der Regionalgottesdienst: Gottesdienste in einer Kirche, zu denen sich verschiedene stationäre Einrichtungen (im ländlichen Raum) zusammengefunden haben (3 Seiten von Pastorin Dorothea Lindow und André Winkler im Kirchenkreis Ostholstein)

Demenz Miniaturen (7 Seiten von Pastor Tobias Götting, ev.-luth. Kirchengemeinde Ansgar, Langenhorn, Seelsorge im Alter in Langenhorn und Mitglied im Vorstand der Alzheimer Gesellschaft Hamburg e.V.)

Altenpflegepreis Schleswig-Holstein 2014
Am 08.12.2014 wurde im Landeshaus zum 11. Mal der Altenpflegepreis Schleswig-Holstein vergeben. Die Jury hat sich für 4 Siegerprojekte entschieden. Unsere Gottesdienstbroschüre inkl. den Vorarbeiten und dem, was noch am Werden ist, hat den 2. Platz erreicht!

 

Pastorin Heide Brunow, Arbeitsstelle Leben im Alter des Kirchenkreises Hamburg Ost, und Cornelia Prepernau vom Kompetenzzentrum Demenz bei der Vergabe des Schleswig-Holsteinischen Altenpflegepreises.

 

„GemeindeLeben mit Demenz“
Die Kirchenkreise „Hamburg-West/Südholstein“ und „Hamburg-Ost“ haben im September 2013 die Initiative „GemeindeLeben mit Demenz“ gestartet.
Sie möchte Kirchengemeinden zu Orten gelebter Inklusion machen. Hierfür bietet sie Fortbildungen, Beratung und prozessbegleitende Maßnahmen.
Das Kompetenzzentrum Demenz arbeitet aktiv im Forum mit. Nachgegangen wurde z.B. der Frage, was eine Kirchengemeinde braucht, um aufmerksam für Demenz zu sein. Das Fazit: Anknüpfungspunkte zu bereits bestehenden Angeboten wie Chor, Frauenkreise, Seniorengruppen können genutzt und vorliegende Erfahrungen von speziellen Gottesdiensten bis zum gemeinsamen Mittagstisch können abgefragt werden. Erwünscht sind weitere Mitgestalterinnen und Mitgestalter. Informationen und Kontakte:
Ingrid Kandt, Fachstelle Demenz oder Antje Stoffregen, Arbeitsstelle ‚Leben im Alter’


Broschüre aus 2015: „Wenn die alte Welt verlernt wird – Umgang mit Demenz als gemeinsame Aufgabe“

Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
Herrenhäuser Str. 12, 30419 Hannover
Telefon 0511- 2796-0, e-mail: versand@ekd.de
Zum Herunterladen


„Dabei und mittendrin“ – Gaben und Aufgaben demenzsensibler Kirchengemeinden

Das Projekt der Alexianer Köln GmbH als Träger des Demenz-Servicezentrums Region Köln und das südliche Rheinland „Dabei und mittendrin“ fördert die aktive Teilhabe von demenziell erkrankten Menschen und ihren Angehörigen am kirchlichen Gemeindeleben.
Gefördert wurde es im Rahmen der Ausschreibung „Menschen mit Demenz in der Kommune“.
Mehr Informationen zu „Dabei und mittendrin“ (PDF)
35-seitige Abschlussbroschüre (PDF)

 

Die Ev. Altenheimseelsorge Westfalen bietet auf ihrer Homepage z.B. die Broschüre „Menschen mit Demenz feiern Gottesdienst“ (PDF), Seelsorgethemen und Gottesdienstentwürfe für Menschen mit Demenz.

 

Dissertation von Dr. Franz Josef Zessner „Vergessen und Erinnern. Menschen mit Demenz feiern Gottesdienst im Pflegeheim“, 378 Seiten, bzw. mit Anhang 613. Die freie Publikation können Sie hier lesen.

Musik

Hamburg: Unter dem Motto: „Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude!” lädt die Hamburgische Brücke Menschen mit Demenz und ihre Familien viermal im Jahr zu einem Konzert in das KulturCafé Fünfjahreszeiten ein. Junge Musiker/innen von Live Musik Now Hamburg e.V. treten in der Begegnungsstätte Martinistraße auf, die sich in den Räumen der St. Martinus-Kirche, Martinistraße 31, 20251 Hamburg befindet. Der Besuch der Konzerte ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
Informationen finden Sie hier.

Singen

Schleswig-Holstein: Neumünster – Der Chor „Die Herbstzeitlosen – Singende Selbsthilfe“
Ein Chor für Menschen mit einer Gedächtnisstörung, ihre Angehörigen und UnterstützerInnen. Die Freude am Singen verbindet. Musik schafft eine Atmosphäre für Begegnung, Austausch und Verständnis. Ein Projekt der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. / Selbsthilfe Demenz in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Demenz, dem Pflegestützpunkt in der Stadt Neumünster, der Musikschule Neumünster und dem Seniorenbüro der Stadt Neumünster.
Jeden Montag von 10.00-11.30h in der Musikschule Neumünster.
Flyer „Die Herbstzeitlosen“

Schleswig-Holstein: Bad Bramstedt – „Singen im Schloß“
Ein Chor für Menschen mit einer Gedächtnisstörung, deren Angehörige und alle, die Lust am Singen haben.
Ein Projekt der Pflege Diakonie Altholstein mit Partnern.
Jeden Freitag von 10.00-11.30 Uhr in Bad Bramstedt.
Flyer „Singen im Schloß“

Schleswig-Holstein: Kiel – „Musik verbindet“
Unter dem Motto „Musik verbindet“ haben die Alzheimer Gesellschaft Kiel und die AWO-Beratungsstelle Demenz und Pflege 2011 eine für alle offene Singrunde gegründet. Einmal monatlich wird unter Anleitung einer Musiktherapeutin gemeinsam gesungen.
Infoblatt „Musik verbindet“

Schleswig-Holstein: Preetz – „Sing-Gemeinschaft“
In Preetz trifft sich auf Initiative der Alzheimer Gesellschaft Kreis Plön 14-tägig eine Sing-Gemeinschaft.
Infoblatt „Sing-Gemeinschaft“

Schleswig-Holstein: Breklum – offenes Singen für Senioren
Jeden dritten Montag im Monat treffen sich sangesfreudige Senioren von 15.00-17.00 Uhr im Lutherhof in Breklum. Dies ist eine gemeinsame Aktion des Netzwerkes Demenz Bredstedt, Breklum und Struckum sowie der Kirchengemeinde Breklum. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Senioren, die Freude am Singen haben und sich nicht mehr trauen, in Chören mitzusingen und aufzutreten. Geleitet wird die Gruppe von Dorothea Petersen. Damit die Geselligkeit nicht zu kurz kommt, gibt es auch Kaffee und Kuchen.

Informationen:
Ute Petersen
Telefon 04671/600549;
www.demenznetzwerk-bredstedt.de


Broschürentipps

Mit Musik Demenzkranke begleiten
Praxisreihe der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V., Band 3
Musik gilt als „Königsweg“ zu den Demenzkranken. Kranke, deren Kurzzeitgedächtnis stark beeinträchtigt ist, können sich plötzlich wieder erinnern, wenn sie Lieder ihrer Jugendzeit hören und manchmal sogar viele Strophen mitsingen. Wie positiv Musik bei der Begleitung Demenzkranker wirkt, wird vielfach erfahren: in der häuslichen Betreuung, in Gruppen und in Pflegeheimen. In dieser Broschüre geht es besonders darum, wie Angehörige zu Hause Musik einsetzen können, also um Hören und Musizieren, um Bewegung und Tanz. Es werden Wege aufgezeigt, wie Musik praktisch im Alltag eingesetzt werden kann. Dies bedeutet stets, sich an den individuellen Lebensgeschichten und den Fähigkeiten der Kranken zu orientieren. Die Broschüre wendet sich besonders an Angehörige von Demenzkranken, bietet aber auch zahlreiche Anregungen für Fachkräfte und ehrenamtliche Helfer. Sie zeigt, wie die „Musik-Biographie“ Demenzkranker erschlossen werden kann und Demenzkranke auf dieser Grundlage sowohl geistig und emotional, als auch körperlich und spirituell gefördert werden können. Auch für pflegende Angehörige kann Musik hilfreich sein: Sie können durch Musik zu Entspannung, Abstand vom Alltag und Besinnung finden.
Bücher & Broschüren der Deutschen Alzheimer Gesellschaft


Auf Flügeln der Musik

Das Institut für Bildung und Kultur hat 2012/13 Konzertprogramme für Menschen mit Demenz durchgeführt. Die Ergebnisse sind in einer Projektdokumentation beschrieben, die Sie hier einsehen und herunterladen können.


Hinweis:

Argumentationshilfe zur Kostenübernahme von Musik-, Kunsttherapie nach SGB V, VIII, XII
Die Rechtsreferendarin des Gesamtverbandes des Paritätischen, Frau Martina Hölz, hat 2013 eine Recherche und Bewertung zur Rechtsprechung zur Finanzierung von Musik- und Kunsttherapie vorgenommen. In der Bewertung geht Sie auf die Abrechenbarkeit als Leistungen der Eingliederungshilfe, Krankenversicherung und als Leistung der Jugendhilfe/Hilfe zur Erziehung ein. (Sicherlich gibt es weitere erstinstanzliche Urteile, die jedoch nicht alle in Datenbanken und Internet verfügbar sind.)
Download: Kostenübernahme Musik-, Kunsttherapie (Quelle: der Paritätische Gesamtverband, Berlin)

Theaterprojekte

Schleswig-Holstein – Kreis Segeberg: Theaterstück „Das Licht von Troost“
Der Pflegestützpunkt Kreis Segeberg und die Alzheimer Gesellschaft Norderstedt-Segeberg e.V. haben 2011 mit dem AK Demenz Kaltenkirchen unter dem Stichwort der Demenzfreundlichen Kommune ein vielfältiges Programm durchgeführt, gefördert durch die Mittel der Robert-Bosch-Stiftung.
Das damals aufgeführte Theaterstück, bzw. die Ausschnitte aus diesem durch den Amateurtheaterclub Kattendorf waren auch in 2012 an verschiedenen Orten im Kreis zu sehen.

Ansprechpartner:
Alzheimer Gesellschaft Norderstedt-Segeberg e.V.
Heidbergstrasse 28, 22846 Norderstedt
Herr U. Mildenberger, e-mail: info@alzheimer-segeberg.de
Tel. 040 – 52883830, Fax 040 – 52883832,


Nordrhein-Westfalen – Kreis Siegen-Wittgenstein: Theaterstück „Stell Dir vor, Oma hat…“

Angeregt durch die Alzheimer-Gesellschaft Siegen e.V. hat die KulturWerkStadt Netphen 2011 das Theaterstück „Stell Dir vor, Oma hat…“ entwickelt.
Anliegen waren u.a. die Öffentlichkeit für das Thema „Alzheimer“ zu sensibilisieren, Verständnis für die Situation pflegender Angehöriger zu schaffen und über das Vorhandensein und die Notwendigkeit der Annahme verschiedenster Hilfs- und Betreuungsangebote zu informieren.
Die Darsteller waren zwischen acht und 81 Jahren alt – eine tolle und sehr fruchtbare Mischung verschiedenster Talente.
Mit Hilfe des Theaterstückes, ergänzt durch „jugendliche“ Medien (ein Poetry-Beitrag, ein eigens von einem jungen Mann (19) komponiertes und betextetes Lied und eine Wanderausstellung der hiesigen Jugendkunstschule) ist es gelungen, im Kreis Siegen-Wittgenstein innerhalb von 4 Wochen rund 1700 Menschen (von 6 bis über 80-jährig) zu erreichen und zu begeistern.
Mehr Informationen zum Projekt

Kontakt:
Nicole Schmallenbach: 02738/6628; e-mail: nkschmallenbach@t-online.de
Alzheimer-Gesellschaft Siegen: Andrea Schäfer-Bottenberg: e-mail: andreaschaebo@googlemail.com


Nordrhein-Westfalen – Moers und weiteres Ruhrgebiet: Kampagne „Erinnern – Vergessen Kunststücke Demenz“

2005 wurden im Ruhrgebiet vier Theaterstücke zum Thema Demenz oder gemeinschaftlich mit Menschen mit Demenz auf der Bühne aufgeführt. Begleitend fand eine ganze Kampagne mit Filmen, Ausstellungen, Informationsveranstaltungen und Hausbesuchen mit Lesungen oder Musik statt.
Unter www.erinnern-vergessen.de befindet sich eine Rückschau und der Hinweis auf die beiden Dokumentarfilme:

DVD: WAS VOM TAGE ÜBRIG BLEIBT!
Ein Dokumentarfilm von Ralph Goertz (D, 2005 – ca. 45 Min.)
Immer mehr Menschen erkranken im Alter an Demenz. Doch wer sind die wahrhaft Betroffenen? Sind es die an Demenz Erkrankten? Und wie gehen die Angehörigen mit dem scheinbaren Verlust an Identität und Persönlichkeit um? Der Film spürt diesen Fragen nach und begleitet Menschen mit Demenz im alltäglichen Leben sowie auf und hinter der Bühne. Eine Reise zwischen Erinnern und Vergessen.
Die DVD kostet 18,00 Euro inkl. Versand (Vorkasse).
Bei Interesse senden Sie bitte eine e-Mail an: bestellung@roebers-ub.de

DVD: EIGENTLICH HABE ICH ALLES SCHON BEI MIR. DEMENZ UND THEATER
Ein Dokumentarfilm von Andrzej Klamt und Vladimir Majdandzic (D, 2006 – ca. 45 Min.)
Andrzej Klamt und Vladimir Majdandzic richten in ihrem Film „Eigentlich habe ich alles schon bei mir. Demenz und Theater“ ihren Blick auf den konzeptionellen Ansatz der Kampagne, der künstlerische und sozialpflegerische Themen im Theater zu einem neuen Weg verbindet. Ulrich Greb, Intendant des Schlosstheaters und Regisseur des Stücks „Zitrone Schlüssel Ball“, stellt fest: „Das Theater endet nicht auf der Bühne, es fängt dort an. Ausgehend von einer künstlerischen Auseinandersetzung mit den Fragen unserer Zeit, bietet es ein Forum für Dialoge und Debatten, an denen alle sozialen und kulturellen Kräfte einer Stadt und Region beteiligt sind.“ Ausführlich werden die drei Theaterproduktionen vorgestellt. Dabei kommen Theatermacher und Beobachter zu Wort. Spitzbübisch beschreibt Erika Fiedler ihr nicht vorhandenes Lampenfieber – „ist doch nur Theater“. Gleichzeitig reflektieren die Beteiligten Künstlerinnen und Künstler die besondere Herausforderung und Chancen dieser Arbeit.
Die DVD kostet 22,00 Euro inkl. Versand (Vorkasse).
Bei Interesse senden Sie bitte eine e-Mail an: bestellung@roebers-ub.de

Gedichte

Mittelhessen – Marburg und überregional: Weckworte/Alzpoetryweckworte alzpoetry

Seit 2009 ist Lars Ruppel Projektleiter des deutschen Weckworte Projektes. Weckworte (ehemals „Alzpoetry”) ist ein Poesie Projekt für Menschen mit Demenz. In sogenannten Sessions von einer Stunde Länge sitzen etwa zehn Teilnehmern mit unterschiedlich stark ausgeprägter Demenz in einem Stuhlkreis. Nach einer kurzen Schulung durch einen erfahrenen Weckworte-Poeten tragen Schüler, Angehörige, Slam Poeten und Pflegekräfte klassische Gedichte vor, die die Senioren in ihrer Kindheit gelernt haben könnten. Spezielle Vortragstechniken unterstützen das Verständnis der Texte, laden zu Bewegungen ein und setzen Impulse für Erinnerungsprozesse. Die Teilnehmer tanzen zu Gedichten von Heinz Erhardt, fliegen in Gedanken durch Eichendorffs Mondnacht, spüren Mutters Hände in Tucholskys Gedicht und riechen an den Blumen des Wilhelm Busch.
Das Kompetenzzentrum Demenz engagierte Lars Ruppel 2011 zu einem temperamentvollen Workshop im AWO-Servicehaus Vaasastraße.

Mehr dazu unter:
www.alzpoetry.de
www.larsruppel.de

Plattdeutsch

Leck und landesweit: Fortbildung Plattdeutsch in der Pflege
Im Jahresprogramm 2015 des Kompetenzzentrums Demenz befand sich erstmals auch eine Fortbildung zu Plattdeutsch in der Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz. Elke Kirchhoff-Rode führte in der Nordsee Akademie Leck in die Vorteile des Plattschnackens ein. Fast alle Teilnehmer waren recht geübt im Verstehen des Niederdeutschen. Durch praxisnahe Übungen half Frau Kirchhoff-Rode den Teilnehmern, ihre Scheu vor dem Sprechen abzulegen. Viele konnten bereits bestätigen, dass nur ein paar plattdeutsche Wörter im richtigen Moment, Türen zu Menschen mit Demenz öffnen können.
Ein Artikel in Platt über den Fortbildungstag veröffentlichte die SHZ am 10.11.15.
Wer für entsprechende Gruppen Interesse an ähnlichen Fortbildungen hat, kann sich gerne an das Kompetenzzentrum Demenz wenden.


Niedersachsen und bundesweit: Plattdeutsch in der Pflege – kleine Übersetzungshilfe

Die Berufsbildende Schule Wildeshausen des Landkreises Oldenburg hat ihre kleine Übersetzungshilfe für Plattdeutsch in der Pflege überarbeitet. Die Online Version finden Sie hier (PDF). Gerne kann sie bei den Herausgebern aber auch als Word-Datei angefordert werden, um sie den jeweiligen regionalen Unterschieden in der Ausdrucksweise anzupassen.
Die Autorinnen Margret Hesselmann, Hella Einemann-Gräbert und Maike Sönksen, erklären dazu: „Es ist ein 36-seitiges Arbeitsheft für die Tasche von Pflege-, Gesundheits- und Betreuungskräften, Ärzte und allen, die mit Menschen zu tun haben, die pflegebedürftig sind und deren Mutter- bzw. Erstsprache Niederdeutsch ist. Die Erfahrung im Pflegealltag hat gezeigt, dass der Zugang zu pflegebedürftigen, meist älteren Menschen, an Intensivität gewinnt, wenn die Pflegekraft willens und in der Lage ist, in eben jener Sprache, nämlich Plattdeutsch, zu kommunizieren. Besonders im Umgang mit dementiell erkrankten Menschen bekommt der „plattdeutsche Türöffner“ eine besondere Bedeutung.“

Hier geht es zum Video der Berufsbildenden Schule Wildeshausen. Hier verdeutlichen die Schüler humorig den Vorteil durch den Gebrauch von Plattdeutsch in der Pflege.

Weitere Informationen
e-mail: plattdeutsch-pflege@bbswildeshausen.de

 

       Natur / Bewegung / Sport

Bauernhöfe

Schleswig-Holstein – Der Bauernhof als Ort für Menschen mit Demenz
Kooperationsprojekt mit der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein
Eine Kaffeerunde mit Beschäftigungsprogramm als niedrigschwelliges Angebot oder Ausflugsziel, Jahreszeiten-/ und Themenkurse, Tagesbetreuung, eine Wohngemeinschaft, ein Urlaubsangebot, Kurzzeit- oder Verhinderungspflege. Denkbar ist vieles, denn Bauernhöfe bieten von ihrem Ambiente her, einen entspannten und zugleich anregenden Ort. Gemeinsam mit interessierten Landwirten werden wir solche Angebote in Schleswig-Holstein etablieren und publik machen.
Teilnehmende Höfe mit bestehendem Angebot, Berichterstattungen und weitere Informationen finden Sie unter Hilfen vor Ort

Unser Faltblatt: Projektflyer

Wandern

Schleswig-Holstein – „Natur gemeinsam erleben – Wandern für Menschen mit und ohne Demenz“
„Komm mit – zum Wandern für Menschen mit und ohne Demenz“ ist ein Kooperationsprojekt des Kompetenzzentrums Demenz in S-H und der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V.
Ziel: Wanderführern und Naturinteressierten in ganz Schleswig -Holstein Mut machen, auch Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen gezielt anzusprechen und geeignete Angebote zu entwickeln. Nach erfolgreicher Impulsschulung für Wanderführer in Zusammenarbeit mit der AWO Beratungsstelle für Demenz und Pflege in Kiel in 2015 und 2016, bieten wir auf Anfrage weitere Schulungen in ganz Schleswig-Holstein an.
Weitere Informationen

„Komm mit – … zum Wandern!“ – Einladung zum Wandern für Menschen mit und ohne Demenz
In 2017 gibt es zwei Wanderungen in der Natur in und um Kiel. Termine und Details

Impuls-Schulung für Wanderführerinnen und Wanderführer

Verbindliche Anmeldung bis spätestens zum 15.02.:
Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V.
Flämische Straße 6-10, 24103 Kiel
Tel.: 0431- 94 29 4 Fax: 0431-94871
e-mail: gesundheit@lvgfsh.de www.lvgfsh.de
Ansprechpartnerin: Dorothea Wilken-Nöldeke

„Wandern für Menschen mit und ohne Demenz“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Kompetenzzentrum Demenz in S-H und der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V..
In Kiel sind unsere Kooperationspartner die AWO Beratungsstelle Demenz und Pflege und die Interessengemeinschaft „Wanderbares Schleswig-Holstein“.

 

Die Veranstaltung wird durchgeführt von: Anne Brandt, Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig -Holstein

Faltblatt zur Wanderschulung

Sport

Schleswig-Holstein – landesweit: „Alter in Bewegung“
Landesweites Netzwerk für den Senioren- und Gesundheitssport des Landessportverbandes Schleswig-Holstein (LSV) und weiterer Partner (u.A. Forum Pflegegesellschaft und Kompetenzzentrum Demenz).
Das Projekt umfasst die Schulung von Übungsleitern zu Sportangeboten für ältere Menschen mit und ohne Demenz, sowie die Kooperation von Sportvereinen mit Anbietern aus der Pflege und Betreuung und die dazugehörige Öffentlichkeitsarbeit.
Gefördert wird die Mobilität von Heimbewohnern, Besuchern von Betreuungsgruppen und Pflegebedürftigen in ihrer Häuslichkeit, gerne auch zusammen mit den pflegenden Angehörigen.

vielbewegtAm 03.03.2016 wurde das Projekt „Alter in Bewegung“ in Frankfurt im Rahmen der Ausschreibung „Was geht! Sport, Bewegung und Demenz“ des Demenz Support Stuttgart ausgezeichnet.
Aus der Begründung der Jury:
„Das Projekt verknüpft in vorbildlicher Weise die Bereiche Sport und Soziales.“ Gelobt wird die Möglichkeit der „großen Verbreitung“ und das Potential für ein „Netzwerk aus wohnortnahen Bewegungsgruppen“ sowie die Unterstützung der „Bewegung und Teilhabe“ für Menschen in der eigenen Häuslichkeit.
Wir freuen uns über die bundesweite Anerkennung!

 

 


Schleswig-Holstein – Kiel: Bewegungsgruppe der Alzheimer Gesellschaft Kiel

Für Menschen mit Demenz und deren Angehörige findet im Unisportforum Kiel eine regelmäßige Bewegungsgruppe statt. Unter Leitung einer Seniorensportübungsleiterin mit Fortbildung zu Reha und Demenz wird sich gezielt bewegt. Abrechnung über die Krankenkassen möglich.
Infoblatt Rehasport


Nordrhein-Westfalen – Essen: Sportliche Tagesbetreuung

Ein Essener Sportverein, der einen eigenen Tagestreff für Ältere, Hochbetagte und Menschen in der Frühphase der Demenz gegründet hat. Abgerechnet werden kan über §45b SGB XI.
Hier finden Sie das Jahresprogramm 2016

Tanzen

Schleswig-Holstein allgemein: Tanzcafés
In verschiedenen Regionen werden regelmäßig Tanzcafés veranstaltet. Anbieter sind z.B. Alzheimer Gesellschaften. Fragen Sie gerne bei Ihnen vor Ort nach!

„Wir tanzen wieder!“ bald auch in Schleswig-Holstein?
Die Tanztherapeutin Birgit Damrau möchte mit dem Tanzcenter Alff in Lübeck, das Programm „Wir tanzen wieder!“ starten. Dafür werden interessierte Privatpersonen, Einrichtungen und Organisationen gesucht, die finanziell und organisatorisch mitwirken wollen.
Interessierte können sich bei Frau Damrau unter 04551/93907 melden.
Infos zum bundesweiten Projekt finden Sie unter dem nächstem Artikel!

Nordrhein-Westfalen – Köln und überregional: „Wir tanzen wieder!“

wir-tanzen-wiederMultiplikatorenschulungen in Tanzschulen:
Anliegen ist es, Tanzschulen in vielen Städten Deutschlands für Menschen mit und ohne Demenz zu öffnen. Wir möchten vielen Tänzerinnen und Tänzern in Deutschland eine Möglichkeit in ihrer Stadt oder Gemeinden geben (trotz) und mit ihrer Demenzerkrankung gemeinsam mit den Menschen an ihrer Seite in die Öffentlichkeit zu gehen. Die eintägige, zertifizierten Schulung findet in Tanzschulen statt. Die Tanzschulen setzen das Projekt mit professionell Tätigen aus dem psycho-sozialen Bereich sowie geschulten Ehrenamtlichen um.
Das Kompetenzzentrum Demenz führte 2011 einen Workshop in der Tanzschule Walter Bartel in Hamburg durch.
www.wir-tanzen-wieder.de


DVD-Tipp:

Gemeinsam bewegen wir uns lieber als allein
Sport und Demenz
DVD: 12 Min., 5,90 Euro
Hrsg.: Demenz Support Stuttgart
ISBN 978-3-86321-020-5

Die DVD richtet sich an Menschen mit Demenz, Angehörige, ehrenamtlich und professionell Begleitende und Pflegende sowie an Übungsleiter und andere in Sportvereinen Engagierte. Anschaulich gibt sie Praxisbeispiele wie Sportgruppenangebote für Menschen mit Demenz aufgebaut oder Regelsportangebote für die Personengruppe offen bleiben / werden.
Gezeigt werden und zu Gehör kommen Betroffene mit und ohne Angehörige bei gymnastischen Übungen und organisierten Fahrradtouren.
Für Betroffene bedeuten die Gruppen Teilhabe, Aktivität, Abwechslung, Vertrautheit und eigene Fähigkeiten zu erleben, zu trainieren und zu erhalten. Aber auch für Angehörige sind die Angebote ein Gewinn, bedeuten sie doch ein Stück Normalität, gemeinschaftliches stressfreies positives Erleben und Austausch unter „Verstehenden“.
Deutlich gemacht wird, was bei der Organisation und Durchführung zu beachten ist, so dass weder Über- noch Unterforderung eintreten und Stresssituationen schon im Vorwege vermieden werden.
Partner für Selbsthilfegruppen, die entsprechende Angebote anregen wollen, können z.B. Sportvereine oder der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) sein.