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Demenz und geistige Behinderung

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In den letzten Jahrzehnten ist die Lebenserwartung von Menschen mit geistiger Behinderung stetig gestiegen. Durch die größere Anzahl betagter Menschen mit geistiger Behinderung, steigt auch die Anzahl derer, die von demenziellen Erkrankungen betroffen sind. Doch wie macht sich die Demenz im Alltag bemerkbar? Wie gehen Einrichtungen mit dieser zusätzlichen Diagnose um? Welche diagnostischen Ansätze gibt es?

Das Kompetenzzentrum Demenz hat einen Arbeitskreis zum Thema „Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung“ ins Leben gerufen. Auch Beratungen und Fortbildungen werden durchgeführt. Alle Träger, Einrichtungen und Personen, die an der Weiterentwicklung der Qualität auf diesem Gebiet interessiert sind, können sich bei uns melden.

Fortbildungen:

Teilhabe mit Demenz: Menschen mit geistiger Behinderung in Einrichtungen
Dreitägige Fortbildung für Mitarbeiter und Multiplikatoren im Themenfeld
am 03.07. / 04.07. + 12.07.17 in Neumünster
durch das Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein + DER PARITÄTISCHE
Programm


„Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz – eine besondere Herausforderung?!“

Am 09.10.2014 fand beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein e.V. ein gemeinsamer Fachtag statt: Veranstaltungsflyer (PDF)

Die Fachvorträge dürfen Sie sich gern herunterladen:

„Handle bevor die Dinge da sind“ (PDF) Einführung in die aktuelle Situation von Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz. von Bärbel Brüning

Früherkennung von Demenzerkrankungen bei geistig behinderten Menschen (PDF) von Dr. Bettina Kuske

„Wie Gewitter im Kopf!“ (PDF) Unterstützungsangebote für Mitbewohner/Innen von Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz. von Dr. des. Heike Lubitz

Stiftung Drachensee (PDF)
von Maria Leube und Knud Sönnichsen

 

Broschüretipps:

2x Demenz in leichter Sprache erklärt
Menschen mit Lernschwierigkeiten kommen in ihrem Wohn- oder (Werkstätten-)Arbeitsumfeld häufig mit Menschen mit Behinderung und Demenz in Kontakt. Auch in Beratungssituationen kommen vermehrt Menschen mit geistiger Behinderung, die die Veränderungen der eigenen, an Demenz erkrankten Eltern nicht verstehen.
Die Broschüre „Was ist eine Demenz – Ein Heft über Demenz in Leichter Sprache – Für Erwachsene mit Lern-Schwierigkeiten“ mit Bildern und kurzen, einfachen Texten von Demenz Support Stuttgart und dem Deutschen Caritas Verband richtet sich an Menschen mit Lernschwierigkeiten ohne Demenz, die in ihrem Wohn- oder Arbeitsumfeld (Werkstätten) mit Menschen mit Demenz tagtäglich in Kontakt sein können.
Unter dem Titel „Hat Mama Demenz?“ gibt es eine weitere Demenz Support Stuttgart Broschüre in leichter Sprache über älter werdende Menschen mit Demenz. Diese richtet sich an Menschen mit Lernschwierigkeiten, die – auch wenn sie längst erwachsen sind – noch häufig bei ihren Eltern leben. Bei einer Demenz der Eltern ändert sich für sie das Rollenverhalten. Auch die Veränderungen der Person durch die Demenz zu verstehen, fällt schwer.

Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung – Eine Handreichung für Mitarbeitende in der Behinderten- und Altenhilfe, erstellt vom Netzwerk NRW Demenz und geistige Behinderung, Demenz-Service Heft 16, Kuratorium Deutsche Altershilfe (Hrsg.), Köln 2015.